Glossar
Kurz erklärt: die Begriffe, die auf den Produkt- und Wissensseiten vorkommen. Jeder Eintrag hat eine eigene Seite mit einer Definition und den Quellen, auf die sie sich stützt.
A
ALAN (Artificial Light at Night)
Artificial Light at Night, künstliches Licht in der Nacht, künstlichem Licht in der Nacht
ALAN (Artificial Light at Night) ist künstliches Licht in den Stunden der biologischen Dunkelheit, vom Bildschirm bis zur Straßenlaterne. Es meldet der inneren Uhr über Melanopsin „Tag“, bremst Melatonin und nimmt den Mitochondrien ihren nächtlichen Schutz und Takt.
Apoptose
Apoptosis, programmierter Zelltod, programmierten Zelltod, programmierten Zelltods
Apoptose ist der programmierte Zelltod: Der Körper baut beschädigte oder überflüssige Zellen geordnet ab, ohne Entzündung, und verwertet ihr Material. Das Startsignal kommt aus den Mitochondrien; für Mitochondriak® ist Apoptose Wartung im Takt von Licht, Energie und Jahreszeit.
Atmungskette
Atmungsketten, mitochondriale Atmungskette, Elektronentransportkette, Elektronentransportketten, respiratorische Kette, Atmungskettenkomplex, Atmungskettenkomplexe, electron transport chain
Die Atmungskette (Elektronentransportkette) ist die Kette aus vier Enzymkomplexen in der inneren Mitochondrienmembran, über die Elektronen aus der Nahrung zum Sauerstoff fließen. Dabei entstehen ATP, Stoffwechselwasser und Wärme; ihr letzter Komplex nimmt rotes und nahinfrarotes Licht auf.
ATP (Adenosintriphosphat)
ATP, Adenosintriphosphat, Adenosintriphosphats, Adenosin-Triphosphat
ATP (Adenosintriphosphat) ist die Energiewährung Ihrer Zellen: Ihre Mitochondrien bilden es mit der ATP-Synthase und erneuern täglich etwa Ihr Körpergewicht davon. Für Mitochondriak® ist ATP nicht die Quelle der Energie, sondern ihr nutzbares Ergebnis, an dem Licht und Wasser mitwirken.
B
Barefoot: Barfußgehen und Barfußschuhe
Barfußschuhe, Barfußschuh, Barfußschuhen, Barfußgehen, Barefoot-Schuhe
Barefoot (englisch für barfuß) ist das Gehen ohne Schuhe und ein Schuhprinzip, das den Fuß arbeiten lässt: breite Zehenbox, dünne, biegsame Sohle, keine Sprengung, keine Stützen. Mit leitfähiger Sohle kommt auf Naturboden der Erdkontakt (Grounding) hinzu.
Biohacking
Mitohacking
Biohacking ist die bewusste Optimierung der eigenen Biologie über Lebensstil, Umgebung, Ernährung und Technik. Mitochondriak® betreibt es als Mitohacking: Jede Maßnahme wird zuerst an ihrer Wirkung auf die Mitochondrien, das Licht und den Tagestakt gemessen.
Blaues Licht
Blaulicht, blauen Licht, blauem Licht, blauen Lichts, HEV-Licht, High-Energy Visible Light
Blaues Licht ist der kurzwellige, energiereiche Teil des sichtbaren Lichts (etwa 380 bis 500 nm). Über Melanopsin in der Netzhaut stellt es die innere Uhr und bremst Melatonin: aus der Sonne am Tag ein Lebenssignal, aus LEDs und Bildschirmen am Abend ein falsches Tagsignal.
C
Chronotyp
Chronotypen, Chronotyps, Social Jetlag, sozialer Jetlag, sozialen Jetlag, sozialem Jetlag
Der Chronotyp ist die persönliche Lage der inneren Uhr im 24-Stunden-Tag – früh wie die Lerche, spät wie die Eule oder dazwischen. Gemessen meist als Schlafmitte an freien Tagen; Gene und Alter setzen den Rahmen, das tägliche Licht verschiebt ihn um Stunden.
Cytochrom-c-Oxidase (CCO)
Cytochrom-c-Oxidase, Cytochrom c Oxidase, Cytochrom-c Oxidase, Cytochrom c-Oxidase, Cytochrom-c-Oxidasen, Cytochromoxidase, Cytochrom-Oxidase, cytochrome c oxidase, Komplex IV, Atmungskettenkomplex IV, CCO
Die Cytochrom-c-Oxidase (CCO, Komplex IV) ist das Endenzym der mitochondrialen Atmungskette: Sie überträgt Elektronen auf Sauerstoff, bildet daraus Stoffwechselwasser und pumpt Protonen für die ATP-Bildung. Mit ihren Kupfer- und Hämzentren ist sie der primäre Lichtempfänger für Rot und Nahinfrarot.
D
Deuterium
Deuteriums, schwerer Wasserstoff, schweren Wasserstoff, schweren Wasserstoffs, Deuteriumgehalt, Deuteriumanteil, schweres Wasser, schweren Wasser, schweren Wassers, D₂O
Deuterium (²H) ist schwerer Wasserstoff: das stabile Wasserstoffisotop mit einem Proton und einem Neutron im Kern, rund doppelt so schwer wie gewöhnlicher Wasserstoff. Es steckt in jedem Glas Wasser, und Ihre Mitochondrien arbeiten am liebsten mit dem leichten Wasserstoff.
F
Farbtemperatur (Kelvin)
Farbtemperatur, Farbtemperaturen, ähnlichste Farbtemperatur, ähnliche Farbtemperatur, korrelierte Farbtemperatur, Kelvin-Angabe, Kelvin-Zahl, Kelvinzahl
Die Farbtemperatur gibt in Kelvin (K) an, wie warm oder kühl weißes Licht aussieht: Kerzenlicht hat etwa 1.800 K, die Mittagssonne 5.000 bis 6.000 K. Sie beschreibt den Farbton, nicht das Spektrum – Infrarot und Helligkeit, die für innere Uhr und Mitochondrien zählen, erfasst sie nicht.
Farbwiedergabeindex (CRI)
Farbwiedergabeindex, Farbwiedergabeindexes, Farbwiedergabeindizes, Farbwiedergabe-Index, Farbwiedergabe, Colour Rendering Index, Color Rendering Index, CRI, CRI-Wert, CRI-Werte, Ra-Wert, Ra-Werte
Der Farbwiedergabeindex (CRI, Kennwert Ra) gibt an, wie natürlich Farben unter einer Lampe erscheinen, gemessen an einem glühenden Körper oder Tageslicht gleicher Farbtemperatur; Höchstwert 100. Infrarot und die Wirkung auf innere Uhr und Mitochondrien erfasst er nicht.
Flimmern (Flicker)
Flicker, Flimmern, Lichtflimmern, LED-Flimmern, PWM-Flimmern, Bildschirmflimmern, flimmerndes Licht, flimmerndem Licht, flimmernden Lichts, zeitliche Lichtmodulation, temporale Lichtmodulation
Flimmern (engl. Flicker) ist die ungewollte, meist periodische Helligkeitsschwankung einer Lichtquelle durch Wechselstrom, Treiber, Dimmung oder PWM, am 50-Hz-Netz typischerweise 100-mal pro Sekunde. Sie sehen es oft nicht, Ihre Netzhaut folgt ihm aber. Das Gegenteil bewusst gewählter Pulsation.
Freie Radikale
freien Radikalen, freier Radikale, freies Radikal, Sauerstoffradikale, Hydroxylradikal, Superoxidanion, ROS, reaktive Sauerstoffspezies
Freie Radikale sind Atome oder Moleküle mit mindestens einem ungepaarten Elektron. Es macht sie reaktionsfreudig und magnetisch. Mitochondrien bilden sie gezielt: In kleinen Mengen sind sie ein Signal für Anpassung und Zellreinigung, erst im Übermaß ein Schaden.
G
Grounding (Erdung)
Grounding, Groundings, Earthing, Erdung des Körpers, körperliche Erdung
Grounding (auch Earthing, deutsch: Erdung des Körpers) ist der direkte, elektrisch leitfähige Kontakt des Körpers mit der Erdoberfläche, etwa barfuß auf Gras, Erde oder Sand. Der Körper gleicht sich dabei an das negative Potenzial der Erde an und nimmt freie Elektronen auf.
H
Hormesis
Hormesis-Effekt, Hormesis-Prinzip, Hormese, hormetisch, hormetische, hormetischen, hormetischer, hormetisches, biphasische Dosis-Wirkung, biphasische Dosis-Wirkungs-Kurve, biphasische Dosisreaktion, Arndt-Schulz-Regel, Arndt-Schulz-Gesetz, Arndt-Schulz-Kurve, Mitohormesis
Hormesis ist das biologische Prinzip, nach dem ein kleiner, kurzer Stressreiz wie Licht, Kälte, Hitze, Bewegung oder Hunger die Schutz- und Anpassungskräfte der Zellen stärkt, während eine zu hohe Dosis hemmt oder schadet (biphasische Dosis-Wirkung, Arndt-Schulz-Regel).
Human Centric Lighting (HCL)
Human Centric Lighting, Human-Centric-Lighting, Human-Centric Lighting, HCL-Beleuchtung, HCL-Konzept, HCL-Konzepte, HCL-Lichtkonzept, HCL-Lichtplanung, Integrative Lighting, integrative Beleuchtung, integrativen Beleuchtung, biodynamisches Licht, biodynamische Beleuchtung, biodynamischen Beleuchtung, biologisch wirksame Beleuchtung, biologisch wirksamen Beleuchtung, biologisch wirksamer Beleuchtung, zirkadiane Beleuchtung, zirkadianen Beleuchtung, circadiane Beleuchtung
Human Centric Lighting (HCL) ist ein Beleuchtungskonzept, das Licht in Innenräumen für das Sehen und für die innere Uhr plant; die CIE nennt es Integrative Lighting. Für Mitochondriak® ist das Original die Sonne: hell am Tag, warm und rot am Abend, dunkel in der Nacht.
I
Infrarotlampe (Wärmelampe)
Infrarotlampe, Infrarotlampen, Wärmelampe, Wärmelampen, Infrarot-Wärmelampe, Infrarot-Wärmelampen, Infrarotwärmelampe, klassische Rotlichtlampe
Eine Infrarotlampe (Wärmelampe) ist eine Glühlampe mit Reflektor und meist rotem Glas, deren glühender Wolframfaden vor allem Infrarot abgibt und so Wärme auf eine Körperstelle überträgt: ein Wärmestrahler mit breitem Spektrum, keine Lichtquelle mit definierten Wellenlängen.
K
Kollagen
Kollagens, Kollagene, Kollagenen, Collagen, Kollagenfasern, Kollagenfaser, Kollagenbildung, Kollagensynthese, Kollagenproduktion, Kollagengehalt, Kollagendichte
Kollagen ist das häufigste Protein des Menschen: rund ein Drittel aller Proteine und drei Viertel des Trockengewichts der Haut. Drei gewundene Proteinketten bilden eine Tripelhelix, die Haut, Sehnen, Knochen und Knorpel festigt; Fibroblasten bauen sie mit der Energie ihrer Mitochondrien.
L
Lichtschwiele
Lichtschwielen, Lichtschwielenbildung, Solar Callus, Eigenschutz der Haut
Die Lichtschwiele ist die verdickte Hornschicht, die die Haut unter wiederholter UV-Strahlung bildet. Im weiten Sinn, wie das englische Solar Callus, meint sie die ganze Anpassung der Haut an die Sonne: Melanin, Hornschicht, Urocaninsäure und DNA-Reparatur, aufgebaut über Wochen.
Longevity (Langlebigkeit)
Longevity, Longevity-Forschung, Healthspan, Hallmarks of Aging
Longevity (Langlebigkeit) heißt, möglichst viele Jahre gesund, voller Energie und mit klarem Kopf zu leben – eine lange Healthspan statt nur einer langen Lifespan. Für Mitochondriak® beginnt sie bei den Mitochondrien, deren Zustand mitbestimmt, wie schnell der Körper altert.
Lux (Beleuchtungsstärke)
Beleuchtungsstärke, Beleuchtungsstärken, Luxwert, Luxwerte, Luxwerten, Lux-Wert, Lux-Werte, Luxzahl, Luxmeter
Lux (lx) ist die SI-Einheit der Beleuchtungsstärke: 1 Lux ist 1 Lumen pro Quadratmeter, gewichtet nach der Hellempfindlichkeit des Auges. Lux misst, was Sie sehen – tiefes Rot zählt darin kaum, Nahinfrarot und UV praktisch gar nicht.
M
Melanin
Melanine, Melanins, Eumelanin, Phäomelanin, Phaeomelanin, Pheomelanin, Neuromelanin, Melaninbildung, Melanogenese
Melanin ist eine Familie von Pigmenten, die Pigmentzellen (Melanozyten) aus der Aminosäure Tyrosin bilden: braun-schwarzes Eumelanin, gelb-rötliches Phäomelanin und Neuromelanin. Es färbt Haut, Haare und Augen, verwandelt Licht in Wärme und leitet mit Wasser Strom.
Melanopische EDI
melanopischen EDI, melanopischer EDI, melanopic EDI, mel-EDI, melanopische Lux, melanopischen Lux, melanopic lux, melanopisch äquivalente Tageslicht-Beleuchtungsstärke, melanopisch äquivalente Tageslichtbeleuchtungsstärke
Die melanopische EDI (melanopic equivalent daylight illuminance, in DIN-Normen MEDI) gibt in Lux an, wie viel Normtageslicht D65 den Lichtsensor Melanopsin im Auge gleich stark anregen würde wie das gemessene Licht: die Luxzahl Ihrer inneren Uhr.
Melanopsin
Melanopsins, Melanopsin-System, melanopsinhaltige, melanopsinhaltigen, OPN4, Opsin 4, ipRGC, ipRGCs
Melanopsin (OPN4) ist ein lichtempfindliches Protein in wenigen Ganglienzellen der Netzhaut. Es sieht keine Bilder, sondern misst Menge und Farbe des Lichts, am stärksten um 480 nm, und steuert darüber innere Uhr, Melatonin und Pupille. Mit Melanin teilt es nur den Wortstamm.
Melatonin
Melatonins, Melatoninspiegel, Melatoninbildung, Melatoninproduktion, Melatoninausschüttung, Melatoninsynthese, Melatoninsekretion, Melatoninrhythmus, Melatoninsuppression, Melatoninunterdrückung, N-Acetyl-5-methoxytryptamin
Melatonin ist das Hormon der Dunkelheit: Die Zirbeldrüse bildet es nachts aus Serotonin und meldet dem Körper die biologische Nacht. Zugleich schützt es als Antioxidans die Mitochondrien, die es auch selbst herstellen. Licht am Abend hemmt seine Bildung, helles Licht am Tag hebt den Gipfel.
Mitochondrien
Mitochondrium, Mitochondrie, Kraftwerke der Zelle, Kraftwerk der Zelle
Mitochondrien sind die Organellen fast jeder Zelle, in denen aus Nahrung und Sauerstoff ATP, Stoffwechselwasser und Wärme entstehen. Sie stammen von Bakterien ab, tragen eigene, nur mütterlich vererbte DNA, nehmen rotes und nahinfrarotes Licht auf und bilden eigenes Melatonin.
N
Nahinfrarotlicht (NIR)
NIR, Nahinfrarot, Nahinfrarotlicht, NIR-Licht, nahes Infrarot, Near Infrared
Nahinfrarotlicht (NIR) ist das unsichtbare Licht direkt jenseits des sichtbaren Rots, der Bereich IR-A von 780 bis 1.400 nm. Es dringt tiefer in den Körper ein als jedes andere Sonnenlicht und wird dort vor allem von der Cytochrom-c-Oxidase in den Mitochondrien aufgenommen.
O
Oxidativer Stress
oxidativen Stress, oxidativem Stress, oxidativen Stresses, oxidativer Distress, oxidativen Distress, oxidativer Eustress, oxidativen Eustress, oxidative stress, Oxidationsstress
Oxidativer Stress entsteht, wenn Zellen mehr reaktive Sauerstoffspezies (ROS) bilden, als die körpereigene Abwehr ausgleichen kann. Kleine ROS-Mengen sind lebenswichtige Signale; erst das Zuviel schädigt Membranen, Proteine und DNA, oft ausgehend von gestautem Elektronenfluss in den Mitochondrien.
P
Photobiomodulation
PBM, Low-Level-Lichttherapie, LLLT
Photobiomodulation (PBM) ist die Anwendung von rotem und nahinfrarotem Licht (etwa 600 bis 1.000 nm) ohne Wärmewirkung: Die Cytochrom-c-Oxidase in den Mitochondrien nimmt das Licht auf, löst gebundenes Stickstoffmonoxid und bringt Elektronenfluss und ATP-Bildung in Gang.
Pulsation (gepulstes Licht)
Pulsation, Lichtpulsation, gepulstes Licht, gepulstem Licht, gepulsten Lichts, gepulstes Rotlicht, Pulsmodus, Pulsbetrieb, Pulsung, pulsed wave
Pulsation (gepulstes Licht) ist ein Betriebsmodus der Rotlichttherapie, bei dem LEDs rotes und nahinfrarotes Licht in einer gewählten Frequenz (Hz) und mit festem Tastgrad ein- und ausschalten. Anders als Flimmern ist sie gewollt; jeder Puls kann Stickstoffmonoxid erneut von der CCO lösen.
R
Redox (Redoxreaktion)
Redox, Redoxreaktion, Redoxreaktionen, Redox-Reaktion, Redox-Reaktionen, Redoxpaar, Redoxpaare, Redoxpotenzial, Redoxpotential, Redoxzustand, Redoxgleichgewicht, Redoxhaushalt, Redoxsignalisierung, Redox-Code, NAD⁺/NADH
Redox (kurz für Reduktion und Oxidation, auch Redoxreaktion) ist der gekoppelte Übergang von Elektronen: Ein Stoff gibt sie ab (Oxidation), ein anderer nimmt sie auf (Reduktion). In den Mitochondrien treibt dieser Elektronenfluss die Energiegewinnung an und dient der Zelle als Signalsprache.
S
Schlafhygiene
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Schlafhygiene umfasst die Gewohnheiten und Umgebungsbedingungen, die erholsamen Schlaf möglich machen. Für Mitochondriak® ist sie vor allem Lichthygiene: Tageslicht am Morgen, rotes Licht am Abend, ein dunkles, kühles Schlafzimmer, feste Zeiten und Kaffee nur am Vormittag.
Stickstoffmonoxid (NO)
Stickstoffmonoxids, Stickstoffmonoxyd, Stickstoff(II)-oxid, Nitric Oxide, EDRF, NO-Synthase, NO-Synthasen, eNOS, nNOS, iNOS
Stickstoffmonoxid (NO) ist ein körpereigener, gasförmiger Botenstoff: Es weitet die Blutgefäße, bremst an der Cytochrom-c-Oxidase die Zellatmung und wird durch Licht freigesetzt – UVA aus Speichern der Haut, Rot und Nahinfrarot in Mitochondrien und Blut. Nicht zu verwechseln mit Lachgas (N₂O).
U
UV-Index (UVI)
UV-Index, UVI, UV Index, UV-Indizes, UV-Index-Wert, UV-Index-Werte, UV-Index-Prognose, Global Solar UV Index
Der UV-Index (UVI) ist das weltweit einheitliche Maß für die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung der Sonne am Boden: gewichtete Bestrahlungsstärke in W/m² mal 40. Für Mitochondriaks ist er der Fahrplan der Sonne: Er zeigt, wann Vitamin D entsteht und wann Schatten ruft.
V
Vitamin D
Calciferol, Vitamin D3, Vitamin D2, Cholecalciferol, Ergocalciferol, Calcidiol, 25(OH)D, Calcitriol, Vitamin-D-Winter
Vitamin D (Calciferol) ist die Vorstufe eines Steroidhormons, die Ihre Haut mit UVB-Licht aus 7-Dehydrocholesterin selbst bildet. Leber und Niere machen daraus Calcidiol, den Messwert im Blut, und das aktive Calcitriol, das über den Vitamin-D-Rezeptor Gene und die Atmung der Mitochondrien steuert.
W
Wellenlänge
Wellenlängen, Lichtwellenlänge, Lichtwellenlängen, Wellenlängenbereich, Wellenlängenbereiche, Wellenlängenbereichen
Die Wellenlänge (λ) ist der Abstand zwischen zwei Wellenbergen einer Lichtwelle, gemessen in Nanometern (nm). Sie bestimmt Farbe und Photonenenergie, wie tief Licht ins Gewebe dringt und welcher Empfänger es aufnimmt – von Melanopsin im Auge bis zur Cytochrom-c-Oxidase der Mitochondrien.
Z
Zirkadianer Rhythmus
zirkadianen Rhythmus, zirkadiane Rhythmus, zirkadiane Rhythmen, zirkadianen Rhythmen, Zirkadianrhythmus, circadianer Rhythmus, circadianen Rhythmus
Der zirkadiane Rhythmus ist die innere Uhr des Körpers: ein selbst erzeugter Takt von etwa 24 Stunden, den das Licht täglich nachstellt. Dirigiert vom SCN im Hypothalamus, ordnet er Schlaf, Hormone, Verdauung und die Energiegewinnung der Mitochondrien.