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Photobiomodulation

Photobiomodulation (PBM) bezeichnet die Anwendung von sichtbarem rotem und nahinfrarotem Licht auf Gewebe in Intensitäten, die das Gewebe nicht erwärmen. Der Begriff hat die älteren Bezeichnungen „Low-Level-Lasertherapie“ und „Kaltlasertherapie“ abgelöst, weil weder ein Laser noch eine bestimmte Leistungsklasse Teil der Definition ist.

Woher der Begriff kommt

Die North American Association for Photobiomodulation Therapy und die World Association for Laser Therapy einigten sich 2014 auf „Photobiomodulation“ als einheitliche Bezeichnung; seit 2015 ist der Begriff als MeSH-Eintrag in der medizinischen Literaturdatenbank der US-amerikanischen National Library of Medicine geführt. Wer heute in Fachliteratur sucht, findet unter diesem Stichwort das Feld, das früher über ein halbes Dutzend verschiedener Namen verteilt war.

Wovon in diesem Zusammenhang die Rede ist

PBM-Geräte arbeiten überwiegend mit Nahinfrarotlicht (NIR) und rotem Licht. Als Zielstruktur wird in der Literatur vor allem die Atmungskette in den Mitochondrien diskutiert.

Wichtig

Dieser Eintrag erklärt einen Begriff. Er ist keine Aussage darüber, was ein einzelnes Gerät bewirkt. Die von uns angebotenen Geräte sind keine Medizinprodukte und dienen nicht der Behandlung von Krankheiten. Eine Übersicht der Studienlage finden Sie unter Wissenschaft und Studien.