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Rotlichtpanel kaufen: 5 Kriterien, auf die Sie wirklich achten sollten

Ein Rotlichtpanel zu kaufen klingt zunächst einfach: Größe wählen, Leistung vergleichen, bestellen. In der Praxis sind genau diese drei Schritte oft der Grund für eine schlechte Entscheidung. Denn bei Photobiomodulation (PBM) entscheidet nicht die größte Wattzahl und auch nicht die längste Liste an LEDs, sondern welches Licht tatsächlich am Körper ankommt, wie gleichmäßig es verteilt ist und ob das Gerät zu Ihrem Anwendungsziel passt.

In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen deshalb die 5 Kriterien, die beim Kauf eines Rotlichtpanels wirklich zählen. Sie lernen, wie Sie Wellenlängen, Bestrahlungsstärke, Behandlungsfläche, Messdaten und Gerätegröße sinnvoll vergleichen und warum ein kleineres Panel für manche Anwendungen die bessere Wahl sein kann.

Redaktion Mitochondriak® | Fachlich geprüft von: Jaroslav Lachký Stand: 24.09.2026 Lesezeit: 20 Min. Kategorie: Rotlichttherapie
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Die wichtigsten Punkte vor dem Kauf:
  • Wellenlängen: Die Zahl allein sagt wenig. Entscheidend ist, welche Spektralbereiche tatsächlich vorhanden sind.
  • Bestrahlungsstärke: Ein Wert ohne Messabstand und Messmethode ist nur begrenzt vergleichbar.
  • Fläche: Das Panel sollte zu der Körperregion passen, die Sie regelmäßig behandeln möchten.
  • Messbarkeit: Reale Spektrummessungen sind aussagekräftiger als reine Herstellerangaben auf dem Papier.
  • Alltagstauglichkeit: Das beste Panel ist dasjenige, das zu Ihrer Routine passt und regelmäßig sinnvoll eingesetzt wird.

 

Rotlichtpanel für Zuhause richtig auswählen
Ein gutes Rotlichtpanel sollte nicht nach einer einzelnen Zahl ausgewählt werden, sondern nach Anwendung, Spektrum, Fläche und nachvollziehbaren Messdaten.

 

Warum sollte man Rotlichtpanels nicht nur nach Watt vergleichen?

Die elektrische Leistungsaufnahme eines Rotlichtpanels sagt nicht automatisch, wie viel biologisch relevantes Licht an Ihrer Haut ankommt. Für Photobiomodulation sind unter anderem Wellenlänge, Bestrahlungsstärke, beleuchtete Fläche, Abstand, Bestrahlungsdauer und spektrale Verteilung entscheidend. Zwei Geräte mit ähnlicher Wattzahl können deshalb völlig unterschiedliche Lichtbedingungen erzeugen.

Genau dieses Problem kennt auch die wissenschaftliche Literatur. Zein, Selting und Hamblin zeigten in einer umfassenden Analyse, dass sich Ergebnisse der Photobiomodulation nur sinnvoll interpretieren lassen, wenn mehrere Lichtparameter gemeinsam betrachtet werden. Dazu gehören unter anderem Wellenlänge, Leistung, Irradiance, Energiedichte, Zeit und Pulsparameter.

Wenn Sie zunächst verstehen möchten, was Photobiomodulation überhaupt ist und wie Rotlicht mit Mitochondrien und ATP zusammenhängt, lesen Sie zuerst unseren Grundlagenartikel Rotlichttherapie: Wirkung, Anwendung und wissenschaftliche Grundlagen.

Für den Kauf gilt dagegen eine einfachere Regel:

Vergleichen Sie nicht, welches Panel die beeindruckendste einzelne Zahl hat. Vergleichen Sie, ob die entscheidenden Parameter vollständig, nachvollziehbar und für Ihren Einsatzzweck passend sind.

 

1. Welche Wellenlängen sollte ein gutes Rotlichtpanel haben?

Ein gutes Rotlichtpanel sollte biologisch sinnvolle rote und nahinfrarote Wellenlängen abdecken. Die bloße Anzahl der Wellenlängen ist allerdings kein Qualitätsbeweis. Fünf sinnvoll gewählte und tatsächlich messbare Spektralbereiche können relevanter sein als eine lange Marketingliste, bei der einzelne Bereiche kaum Leistung beitragen.

Rotes Licht und Nahinfrarot verhalten sich im Gewebe unterschiedlich. Sichtbares Rotlicht ist besonders für oberflächennahe Zielbereiche interessant, während NIR aufgrund seiner optischen Eigenschaften tiefer in Gewebe gelangen kann. Deshalb kombinieren viele moderne PBM-Systeme mehrere Bereiche.

Ist ein Panel mit mehr Wellenlängen automatisch besser?

Nein. Mehr Wellenlängen sind nur dann ein Vorteil, wenn sie sinnvoll ausgewählt und im realen Spektrum tatsächlich vorhanden sind. Außerdem sollte bekannt sein, wie stark die einzelnen Spektralbereiche vertreten sind. Die Zahl „7 Wellenlängen“ allein sagt noch nicht, wie sich die Lichtleistung zwischen diesen Bereichen verteilt.

Genau deshalb reicht es nicht, nur eine Produktbeschreibung zu lesen. Wer technisch vergleichen möchte, sollte idealerweise auch ein gemessenes Spektrum sehen.

Bei Mitochondriak® finden Sie unterschiedliche Gerätekategorien. Das Mitochondriak® mini ist ein tragbares Panel mit 6 Wellenlängen. Mitochondriak® Office und Mitochondriak® Maxi arbeiten mit 7 Wellenlängen.

Warum sieben sinnvoll gewählte Wellenlängen nicht einfach dasselbe sind wie eine möglichst große Zahl auf einem Datenblatt, erklären wir ausführlich in unserem Fachartikel Wie viele Wellenlängen braucht ein gutes Rotlichtpanel?

 

Spektrometer-Messung eines Mitochondriak® Panels mit roten, nahinfraroten, blauen und UV-Anteilen
Ein Spektrometer zeigt, welche Wellenlängen ein Lichtgerät tatsächlich emittiert. Für einen technischen Vergleich ist das wesentlich aussagekräftiger als eine reine Aufzählung im Marketingtext.

 

2. Wie wichtig ist die Bestrahlungsstärke eines Rotlichtpanels?

Die Bestrahlungsstärke ist wichtig, aber nur zusammen mit dem Messabstand, der Fläche und der Messmethode. Ein Wert in mW/cm² ohne diese Angaben lässt sich kaum sinnvoll mit einem anderen Panel vergleichen. Wird direkt vor den LEDs gemessen, fällt der Wert naturgemäß anders aus als in einem realistischen Anwendungsabstand.

In der Forschung wird dieser Punkt seit Jahren kritisiert. Eine systematische Analyse von Hadis und Kollegen zeigte, dass viele PBM-Studien wichtige radiometrische Parameter unvollständig dokumentierten. Fehlende oder ungenaue Angaben erschweren sowohl die Reproduzierbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse als auch den Vergleich verschiedener Geräte.

Eine aktuelle Arbeit von Gerelli, Wagnières und Joniová vom EPFL Laboratory for Functional and Metabolic Imaging ging 2026 noch einen Schritt weiter. Die Forscher kartierten nicht nur einzelne Maximalwerte, sondern die räumliche Verteilung der Irradiance über eine gesamte Lichtfläche. Das ist relevant, weil Multi-LED-Systeme keine perfekt gleichmäßige Lichtwand erzeugen. Die Position innerhalb der bestrahlten Fläche kann die tatsächlich ankommende Bestrahlungsstärke verändern.

Was sollten Sie bei einer mW/cm²-Angabe prüfen?

Fragen Sie immer: In welchem Abstand wurde gemessen, mit welchem Messgerät und an welcher Stelle des Panels? Ein maximaler Punktwert direkt über einer LED ist etwas anderes als eine gleichmäßige Durchschnittsleistung über eine große Körperfläche.

  • Ist der Messabstand angegeben?
  • Wurde nur ein Peak oder eine größere Fläche gemessen?
  • Ist klar, welches Messgerät verwendet wurde?
  • Wurde das Panel mit allen relevanten Wellenlängen betrieben?
  • Wird zwischen elektrischer Wattzahl und optischer Bestrahlungsstärke unterschieden?

Das ist auch der Grund, warum wir hohe Maximalwerte nicht automatisch als Qualitätsmerkmal betrachten. Für Photobiomodulation existiert keine einfache Regel „mehr mW/cm² = besser“.

Die wissenschaftliche Literatur beschreibt vielmehr eine dosisabhängige Antwort. Zu wenig Licht kann einen schwachen Reiz setzen, zu viel Licht kann den gewünschten Effekt ebenfalls reduzieren. Deshalb müssen Leistung, Zeit und Abstand zusammen betrachtet werden.

 

3. Welche Panelgröße passt zu Ihrem Ziel?

Die richtige Panelgröße hängt in erster Linie davon ab, welche Fläche Sie regelmäßig beleuchten möchten. Wenn Sie hauptsächlich Knie, Schulter, Gesicht oder einen kleinen Muskelbereich behandeln möchten, brauchen Sie nicht automatisch ein großes Ganzkörperpanel. Für Rücken, Beine oder mehrere Regionen gleichzeitig kann eine größere Fläche dagegen deutlich praktischer sein.

Das klingt banal, ist aber einer der wichtigsten Kaufpunkte überhaupt. Denn ein Panel, das theoretisch ausgezeichnete Lichtparameter besitzt, hilft wenig, wenn Sie jede Körperregion einzeln und umständlich positionieren müssen.

Wann reicht ein kleines oder tragbares Panel?

Für lokale Anwendungen, Reisen oder einen platzsparenden Einstieg kann ein kompaktes Gerät sinnvoll sein. Das Mitochondriak® mini ist ein tragbares, akkubetriebenes Rotlichtpanel. Wer etwas mehr Fläche möchte, kann zum Mitochondriak® Office greifen.

Wann ist ein größeres Panel sinnvoll?

Ein größeres Panel lohnt sich, wenn Sie regelmäßig Rücken, Beine, Oberkörper oder mehrere Regionen in einer Sitzung abdecken möchten. Das reduziert die Zahl notwendiger Positionswechsel und macht eine Routine oft einfacher. Genau hier liegt beispielsweise der Einsatzbereich des Mitochondriak® Maxi.

Für noch größere Ganzkörper-Setups gibt es außerdem das Mitochondriak® Profi und das Mitochondriak® Advanced.

 

Kompaktes Mitochondriak® Office Rotlichtpanel auf dem Tischständer
Ein kompaktes Panel wie Mitochondriak® Office ist interessant, wenn Sie mehr Fläche als mit einer lokalen Lampe möchten, aber kein großes Ganzkörpersystem benötigen.

 

4. Welche Messdaten sollte ein seriöser Hersteller zeigen?

Ein Rotlichtpanel ist ein physikalisches Gerät. Seine wichtigsten Eigenschaften sollten deshalb grundsätzlich messbar sein. Gute Produktinformationen zeigen nicht nur Namen und LED-Zahl, sondern machen transparent, welche Wellenlängen tatsächlich emittiert werden, unter welchen Bedingungen die Leistung gemessen wurde und wie das Gerät technisch charakterisiert ist.

Besonders interessant sind:

  • Spektrummessungen, damit reale Emissionspeaks sichtbar werden,
  • Bestrahlungsstärke mit Messabstand,
  • möglichst nachvollziehbare Angaben zur Flächenverteilung,
  • Informationen zum Flimmern (Flicker),
  • Informationen zu elektromagnetischen Feldern,
  • sowie nachvollziehbare Zertifikate und Konformitätsinformationen.

Flimmern und EMF sollten dabei nicht mit der eigentlichen PBM-Dosis verwechselt werden. Ein niedriger Flimmerwert oder transparente EMF-Messungen beweisen nicht automatisch eine stärkere photobiologische Wirkung. Sie sind vielmehr zusätzliche technische Qualitäts- und Transparenzparameter.

Auch Zertifikate sollten nicht nur als Logo auf einer Produktgrafik auftauchen. Mitochondriak® bündelt entsprechende Unterlagen deshalb auf einer eigenen Seite: Zertifikate und Konformitätserklärungen.

Warum sind echte Messungen wichtiger als Herstellerzahlen?

Weil Lichtleistung nicht nur von der LED auf dem Datenblatt abhängt, sondern vom gesamten optischen System. Linse, Winkel, Abstand, Anordnung der LEDs und Größe des Panels beeinflussen die Verteilung. Selbst innerhalb einer beleuchteten Fläche können unterschiedliche Intensitäten auftreten.

Gerelli und Kollegen zeigten 2026 experimentell, dass die räumliche Irradiance-Verteilung bei Multi-LED-PBM-Systemen messbar heterogen sein kann. Genau deshalb ist eine technische Dokumentation mit Spektrum und realen Messbedingungen für anspruchsvolle Käufer wertvoller als ein einzelner Maximalwert.

 

5. Welches Rotlichtpanel passt wirklich in Ihren Alltag?

Das technisch stärkste Panel ist nicht automatisch das beste Panel für Sie. Ein Gerät funktioniert nur dann als Teil einer Routine, wenn Größe, Aufstellung, Bedienung und Behandlungsfläche zu Ihrem Alltag passen. Ein riesiges System kann unnötig sein, wenn Sie nur eine lokale Anwendung wünschen.

Stellen Sie sich vor dem Kauf deshalb vier einfache Fragen:

  1. Welche Körperregion möchte ich meistens behandeln?
  2. Möchte ich das Gerät bewegen oder fest aufstellen?
  3. Wie viel Fläche möchte ich gleichzeitig abdecken?
  4. Wie häufig werde ich das Gerät realistisch benutzen?

Wenn Sie hauptsächlich einen kleinen Bereich behandeln möchten, kann sogar eine LED Rot- und NIR-Lampe Mitochondriak® sinnvoller sein als ein Panel. Ein Panel nur deshalb zu kaufen, weil es größer aussieht, wäre dann unnötig.

Wenn Sie dagegen eine regelmäßige großflächige Routine planen, wird die behandelte Fläche zunehmend wichtig. Genau hier unterscheiden sich Office, Maxi, Profi und Advanced deutlich in ihrem grundsätzlichen Gerätekonzept.

Welche Rolle spielt der Abstand bei der Gerätewahl?

Auch der typische Arbeitsabstand beeinflusst, wie praktisch ein Panel im Alltag ist. Bei klassischen kabelgebundenen Mitochondriak® Panels liegt der übliche therapeutische Bereich typischerweise bei etwa 30 bis 60 cm beziehungsweise häufig bei 45 bis 60 cm. Für das Mitochondriak® Maxi gilt als Orientierung ebenfalls 30 bis 60 cm, für das große Ganzkörperpanel Mitochondriak® Advanced etwa 60 bis 100 cm.

Für klassische Panels gilt bei Mitochondriak® außerdem eine klare Grenze: Ein regulärer therapeutischer Abstand unter 30 cm wird nicht empfohlen. Angaben aus Leistungsmessungen, die beispielsweise aus 15 cm vorgenommen wurden, dürfen deshalb nicht mit dem realen Therapieabstand verwechselt werden.

Die konkrete Anwendung sollte immer nach den produktspezifischen Hinweisen erfolgen. Weitere Antworten dazu finden Sie in den häufigen Fragen zu Geräten und Anwendung.

 

Welches Mitochondriak® Panel passt zu welchem Einsatz?

Die sinnvollste Wahl ergibt sich aus Mobilität, gewünschter Behandlungsfläche und Nutzungshäufigkeit. Die folgende Übersicht ist deshalb keine Rangliste. Sie zeigt, für welches Grundprofil die jeweiligen Modelle gedacht sind und welche Merkmale sie unterscheiden.

Modell Schwerpunkt Sinnvoll, wenn Sie …
Mitochondriak® mini tragbares Panel, 6 Wellenlängen ein mobiles und kompaktes Gerät für kleinere Bereiche suchen
Mitochondriak® Office kompaktes Panel, 7 Wellenlängen regelmäßig zu Hause arbeiten und mehr Fläche als mit einem Mini-Gerät möchten
Mitochondriak® Maxi 300 LEDs, 7 Wellenlängen größere Körperbereiche in Ihre Routine einbeziehen möchten
Mitochondriak® Profi Ganzkörper-Panel, 560 LEDs eine großflächige Rotlicht-Routine planen
Mitochondriak® Advanced Ganzkörper-Panel, 1.200 LEDs maximale Abdeckungsfläche innerhalb der regulären RED/NIR-Serie suchen

Falls Sie zwischen mehreren Größen schwanken, starten Sie nicht bei der LED-Anzahl. Beginnen Sie bei Ihrem Körper und Ihrer Routine. Für eine Schulter ist ein Ganzkörperpanel keine Voraussetzung. Für eine regelmäßige Behandlung von Rücken und Beinen kann ein zu kleines Gerät dagegen schnell unpraktisch werden.

 

Mitochondriak® Maxi Rotlichtpanel für größere Körperflächen
Größere Panels werden interessant, sobald Sie regelmäßig größere Körperbereiche abdecken und Positionswechsel reduzieren möchten.

 

Welche Fehler sollten Sie beim Kauf eines Rotlichtpanels vermeiden?

Die häufigsten Fehlkäufe entstehen durch einzelne beeindruckende Marketingzahlen. Wer nur Watt, LED-Zahl oder einen maximalen mW/cm²-Wert vergleicht, übersieht oft genau die Parameter, die eine reale Anwendung bestimmen. Ein guter Vergleich sollte immer das gesamte optische und praktische System betrachten.

Fehler 1: „Mehr Watt bedeutet mehr Wirkung“

Elektrische Leistung und biologisch nutzbare Lichtdosis sind nicht dasselbe. Entscheidend ist, wie viel Licht bei einer bestimmten Wellenlänge und Distanz tatsächlich auf einer definierten Fläche ankommt.

Fehler 2: Nur die Anzahl der Wellenlängen vergleichen

Eine größere Zahl ist nicht automatisch ein besseres Spektrum. Relevant ist, welche Wellenlängen vorhanden sind, mit welchem Anteil sie emittiert werden und ob sie zum gewünschten Einsatz passen.

Fehler 3: Den Messabstand ignorieren

Ein Irradiance-Wert ohne Abstand ist fast wertlos. Ein Wert aus wenigen Zentimetern Entfernung darf nicht direkt mit einem Wert verglichen werden, der in einem realistischen Anwendungsabstand gemessen wurde.

Fehler 4: Ein zu großes Gerät kaufen

Größer ist nur dann besser, wenn Sie die zusätzliche Fläche tatsächlich nutzen. Für lokale Anwendungen kann ein kleineres Gerät günstiger, beweglicher und praktischer sein.

Fehler 5: Ein zu kleines Panel für Ganzkörperziele wählen

Das umgekehrte Problem ist ebenso real. Wenn Sie regelmäßig große Bereiche behandeln möchten, kann ein sehr kleines Panel viele Positionswechsel erforderlich machen. Dann lohnt sich eine größere Behandlungsfläche vor allem aus praktischen Gründen.

 

Welches Rotlichtpanel passt zu Ihnen?

Vergleichen Sie unsere Geräte nach Ihrem tatsächlichen Einsatz: lokal und mobil, kompakt für zu Hause oder großflächig für eine Ganzkörperroutine. Wenn Sie noch nicht sicher sind, welcher Gerätetyp sinnvoll ist, starten Sie mit unserem Produktratgeber.

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Fazit: Welches Rotlichtpanel sollten Sie kaufen?

Das beste Rotlichtpanel ist nicht das Gerät mit der höchsten Zahl auf dem Datenblatt, sondern dasjenige, dessen Spektrum, Leistung, Fläche und Anwendung zu Ihrem Ziel passen. Genau deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf fünf Punkte gemeinsam zu betrachten: Wellenlängen, Bestrahlungsstärke, Behandlungsfläche, Messdaten und Alltagstauglichkeit.

Für lokale oder mobile Anwendungen reicht häufig ein kleineres Gerät. Für die regelmäßige Heimanwendung kann ein kompaktes bis mittelgroßes Panel sinnvoller sein. Wer größere Körperbereiche oder eine echte Ganzkörperroutine plant, profitiert dagegen von einer größeren Fläche.

Und noch wichtiger: Verlangen Sie nachvollziehbare Daten. Ein Spektrum kann gemessen werden. Irradiance kann gemessen werden. Abstand kann angegeben werden. Flächenabdeckung kann gezeigt werden. Je weniger Sie beim Kauf glauben müssen und je mehr Sie überprüfen können, desto besser.

Alle aktuell verfügbaren RED/NIR-Geräte finden Sie in der Kategorie Rotlichttherapie-Geräte von Mitochondriak®.

 

Häufige Fragen zum Kauf eines Rotlichtpanels

Worauf sollte man beim Kauf eines Rotlichtpanels achten?

Die wichtigsten Kriterien sind Wellenlängen, Bestrahlungsstärke mit Messabstand, Größe der beleuchteten Fläche, nachvollziehbare Messdaten und die Alltagstauglichkeit des Geräts. Wattzahl oder LED-Anzahl allein reichen für einen seriösen Vergleich nicht aus.

Wie viele Wellenlängen sollte ein gutes Rotlichtpanel haben?

Es gibt keine universell optimale Zahl. Entscheidend ist, dass biologisch sinnvolle rote und nahinfrarote Bereiche tatsächlich vorhanden und sinnvoll kombiniert sind. Ein Panel mit mehr Wellenlängen ist nicht automatisch besser, wenn einzelne Bereiche nur einen sehr kleinen Anteil der gesamten Lichtleistung liefern.

Wie viel mW/cm² sollte ein Rotlichtpanel haben?

Eine einzelne mW/cm²-Zahl ohne Messabstand und Messmethode ist nicht ausreichend. Die sinnvolle Bestrahlungsstärke hängt außerdem von Wellenlänge, Zielgewebe, Dauer und Gesamtdosis ab. Deshalb sollte man keine universelle Höchstzahl als Qualitätsziel verwenden.

Ist ein Rotlichtpanel mit mehr LEDs besser?

Nicht automatisch. Mehr LEDs können eine größere Fläche ermöglichen, sagen aber allein nichts über Spektrum, optische Leistung, Homogenität oder die tatsächliche Dosis am Körper aus. Die LED-Anzahl ist deshalb nur ein Teil der technischen Beschreibung.

Welches Rotlichtpanel eignet sich für Zuhause?

Für regelmäßige Heimanwendungen hängt die Wahl vor allem von der gewünschten Fläche ab. Mitochondriak® Office ist ein kompaktes Panel mit 7 Wellenlängen. Mitochondriak® Maxi bietet mit 300 LEDs und 7 Wellenlängen eine größere Lösung für umfangreichere Anwendungen.

Welches Rotlichtpanel eignet sich für den ganzen Körper?

Für großflächige Anwendungen sind größere Systeme praktischer. Mitochondriak® Profi mit 560 LEDs und Mitochondriak® Advanced mit 1.200 LEDs sind als Ganzkörper-Rotlichtpanels ausgelegt.

Wie weit sollte man von einem Rotlichtpanel entfernt sein?

Der Abstand ist geräteabhängig. Bei klassischen Mitochondriak® Panels liegt der typische therapeutische Bereich etwa bei 30 bis 60 cm beziehungsweise häufig bei 45 bis 60 cm. Beim Maxi gilt als Orientierung ebenfalls 30 bis 60 cm, beim großen Ganzkörperpanel Advanced etwa 60 bis 100 cm. Unter 30 cm sollte ein klassisches Panel nicht als reguläres Therapieprotokoll verwendet werden.

Brauche ich für eine lokale Anwendung überhaupt ein Panel?

Nicht unbedingt. Wenn Sie ausschließlich einen kleinen Bereich behandeln möchten, kann eine lokale RED/NIR-Lampe oder ein tragbares Gerät praktischer sein. Die Gerätewahl sollte immer vom gewünschten Einsatz ausgehen und nicht davon, welches Modell am größten ist.

 

Quellen und wissenschaftliche Referenzen

  1. Zein R, Selting W, Hamblin MR. 2018. Review of light parameters and photobiomodulation efficacy: dive into complexity. Journal of Biomedical Optics. PubMed.
  2. Hadis MA, et al. 2016. The dark art of light measurement: accurate radiometry for low-level light therapy. Lasers in Medical Science. PubMed.
  3. Jenkins PA, Carroll JD. 2011. How to report low-level laser therapy (LLLT)/photomedicine dose and beam parameters in clinical and laboratory studies. Photomedicine and Laser Surgery. PubMed.
  4. Gerelli E, Wagnières G, Joniová J. 2026. Radiometric and spectral characterization of multipanel planar light-emitting devices: a generalizable irradiance mapping approach for dose estimation. Journal of Biomedical Optics. PubMed.