Nahinfrarotlicht (NIR) ist der unsichtbare Teil des Sonnenlichts, der direkt an das sichtbare Rot anschließt – physikalisch der Bereich IR-A von 780 bis 1.400 nm. [Quelle] Es gelangt tiefer in den Körper als jedes andere Licht der Sonne und wird dort vor allem von der Cytochrom-c-Oxidase in Ihren Mitochondrien aufgenommen – zusammen mit Rot ist es das Herz der Photobiomodulation.
Die meisten kennen Infrarot als Wärme – selbst das Bundesamt für Strahlenschutz nennt es auch Wärmestrahlung. Für uns bei Mitochondriak® ist Nahinfrarot zuerst Information: Licht, das Ihre Mitochondrien lesen, auch dort, wo Sie keine Wärme spüren. Infrarot macht rund die Hälfte der Sonnenstrahlung am Erdboden aus [Quelle] – unter diesem Licht hat sich der Mensch entwickelt.
Heute fehlt es: In der US-Erhebung NHAPS mit 9.386 Befragten verbrachten die Befragten im Schnitt 87 % ihrer Zeit in Gebäuden. [Quelle] Und weißes LED-Licht enthält, ob warm- oder kaltweiß, kaum Wellenlängen über 650 nm – anders als Feuer und klassische Glühlampen, wie Glen Jeffery vom University College London beschreibt. [Quelle] Für uns hat Nahinfrarot in Ihren Zellen zwei Empfänger: die Cytochrom-c-Oxidase und das Wasser.
- Bereich: Nahinfrarot (IR-A) reicht von 780 bis 1.400 nm, direkt jenseits des sichtbaren Rots. [Quelle]
- Tiefe: Am weitesten dringt Licht um 810 nm ins Gewebe; bei noch längeren Wellen wird Wasser zum wichtigen Absorber. [Quelle]
- Durch den Körper: Sonnenlicht um 800 bis 870 nm ließ sich hinter dem menschlichen Brustkorb messen, Kleidung schwächte es nur ab. [Quelle]
- Zwei Bänder: Tiina Karu fand im Nahinfrarot zwei Maxima der Zellantwort, bei 750,7 bis 772,3 und bei 812,5 bis 846,0 nm. [Quelle]
- Durch Kleidung: Sechs Stofflagen waren bei 850 nm fast 100-mal durchlässiger als für sichtbares Licht. [Quelle]
Was ist Nahinfrarotlicht und wo beginnt es?
Nahinfrarot beginnt dort, wo Ihr Auge aufhört: bei etwa 780 nm, jenseits des tiefsten Rots. Das Bundesamt für Strahlenschutz teilt Infrarot in IR-A von 780 bis 1.400 nm, IR-B von 1.400 bis 3.000 nm und IR-C von 3.000 nm bis 1 mm; Nahinfrarot, englisch Near Infrared (NIR), ist der kurzwellige Teil IR-A. Entdeckt hat das Infrarot der Astronom William Herschel im Jahr 1800: Hinter einem Prisma fand er jenseits des Rots eine unsichtbare, aber wärmende Strahlung. [Quelle]
Für die Mitochondrien zählt vor allem der Abschnitt bis etwa 950 nm, denn so weit reicht die Lichtaufnahme der Cytochrom-c-Oxidase (CCO). [Quelle] Sie begegnen Nahinfrarot übrigens täglich: Die meisten Fernbedienungen senden es – Sie sehen nichts, und doch kommt der Befehl an.
Worin unterscheidet sich Nahinfrarot von rotem Licht?
Rot und Nahinfrarot sprechen denselben Empfänger an, die Cytochrom-c-Oxidase – der Unterschied liegt in der Tiefe. Die Gruppe um Michael R. Hamblin vom Wellman Center for Photomedicine in Boston beschreibt: Für oberflächliche Gewebe werden Wellenlängen von 600 bis 700 nm genutzt, für tiefer liegende 780 bis 950 nm, weil sie weiter vordringen. [Quelle] Nahinfrarot ist also kein „schwächeres Rot“, sondern das Licht, das Ihre Mitochondrien in der Tiefe erreicht.
Stellen Sie sich Ihren Körper als Haus vor: Rot beleuchtet die Fassade, Nahinfrarot kommt bis in die Zimmer. Deshalb verbinden gute Geräte beides – mehr im Beitrag Rotlicht oder Nahinfrarot?
Wie tief dringt Nahinfrarot in den Körper ein?
Tiefer als jedes andere Licht der Sonne: Im Rot und im kurzwelligen Infrarot schluckt Wasser am wenigsten, deshalb dringt IR-A laut Bundesamt für Strahlenschutz bis zu etwa 5 Millimeter tief in die Haut ein und gelangt bis in die Unterhaut. [Quelle] Michael Hamblin ergänzt: Absorption und Streuung nehmen mit der Wellenlänge ab, am weitesten reicht Licht um 810 nm. [Quelle] Gewebe wirkt wie Milchglas: Kurze Wellen werden stark gestreut, lange kommen weiter.
Wie weit, zeigte Glen Jeffery 2025: Sieben Männer standen mittags mit nacktem Oberkörper und dem Rücken zur Sonne, an der Brust eine lichtdichte Messbox. Bei allen kam vorn langwelliges Licht an, am durchlässigsten war der Körper zwischen etwa 800 und 870 nm. Von rund 17 mW/cm² Sonnenlicht bei 850 nm erreichten im Mittel etwa 5,6 µW/cm² die Brust – ein Bruchteil, aber ein Signal, das den ganzen Körper durchquert hat. Eine etwa 3 cm dicke Hand war für 850 nm so durchlässig, dass nur die Venen dunkel erschienen; die Knochen hielten das Licht kaum auf. [Quelle]
Clark Tedford und Kollegen maßen an acht Köpfen von Körperspendern, dass 808-nm-Laserlicht Kopfhaut, Schädel, Hirnhäute und Gehirn bis in etwa 40 mm Tiefe durchdrang; im Hirngewebe wurde es weniger absorbiert und gestreut als rotes Licht oder 940 nm. [Quelle] Weil die Lichtmenge mit jedem Millimeter abnimmt, zählen neben der Wellenlänge auch Leistung und Abstand.
Welche Wellenlängen im Nahinfrarot zählen für Ihre Zellen?
Zellen antworten im Nahinfrarot vor allem in zwei Bändern: um 760 nm und um 810 bis 850 nm. Tiina Karu von der Russischen Akademie der Wissenschaften wertete sieben Aktionsspektren menschlicher Zellen aus – Kurven, die zeigen, bei welcher Wellenlänge Zellen am stärksten antworten. Neben zwei roten Maxima fand sie zwei im Nahinfrarot: 750,7 bis 772,3 nm und 812,5 bis 846,0 nm. [Quelle]
Margaret Wong-Riley vom Medical College of Wisconsin testete fünf Wellenlängen an Nervenzellen, deren CCO mit Cyanid gehemmt war: 830 und 670 nm wirkten am stärksten, 728 nm am schwächsten. [Quelle] Jenseits von etwa 950 nm ist nach Michael Hamblin Wasser der naheliegende Empfänger. [Quelle] An menschlichen Stammzellen aus Fettgewebe wirkte 810 nm über die CCO, 980 nm dagegen über wärmeempfindliche Calciumkanäle – kaltes Nährmedium (4 °C) hob die Wirkung von 980 nm auf, die von 810 nm nicht, zeigten Yuguang Wang und Kollegen. [Quelle] Die eine beste Wellenlänge gibt es deshalb nicht – es gibt Bänder und Empfänger.
Wie wirkt Nahinfrarot in den Mitochondrien?
Nahinfrarot löst an der Cytochrom-c-Oxidase das bremsende Stickstoffmonoxid: Die Elektronen der Atmungskette fließen wieder, und das Membranpotenzial der Mitochondrien steigt. So beschreibt Michael Hamblin die führende Erklärung. [Quelle] Als Folgen nennt er mehr ATP, einen kurzen Impuls reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), mehr Stickstoffmonoxid und veränderte Calcium-Signale; in oxidativ gestressten Zellen sinken die ROS dagegen, und die antioxidative Abwehr wird hochreguliert. [Quelle]
Die Atmungskette arbeitet wie ein Wasserkraftwerk: Elektronen fließen bergab und pumpen Protonen in einen Speicher, deren Rückstrom die Turbine ATP-Synthase antreibt. Stickstoffmonoxid an der CCO sitzt wie ein Schieber im Abfluss – Licht zieht ihn auf. Wie lange ein kurzer Lichtreiz nachwirkt, zeigten Cleber Ferraresi, Michael Hamblin und Kollegen an Muskelzellen der Maus: Nach 90 Sekunden Licht aus roten (630 nm) und nahinfraroten LEDs (850 nm) erreichten Membranpotenzial und ATP ihr Maximum nach 6 Stunden, gefolgt von 3 und 24 Stunden. [Quelle]
Mehr Licht heißt dabei nicht mehr Wirkung: In Nervenzellen der Maus steigerte 810-nm-Laserlicht bei niedrigen Dosen ATP, Calcium und Membranpotenzial, bei hohen Dosen sanken die Werte wieder. [Quelle] Wegen dieser zweiphasigen Dosis-Wirkungs-Kurve überlassen wir Abstand und Dauer nie dem Gefühl.
Was hat Nahinfrarot mit Wasser zu tun?
Wasser ist nach der CCO der zweite Empfänger für Nahinfrarot – und für uns bei Mitochondriak einer der spannendsten. Nach Michael Hamblin hat Wasser Absorptionsspitzen bei 980 nm und bei fast allen Wellenlängen über 1.200 nm, und strukturierte Wasserschichten an Grenzflächen nehmen Infrarot-Photonen auf, ohne dass sich das Gewebe messbar erwärmt. [Quelle] Für uns schließt sich hier ein Kreis: An der CCO entstehen aus einem Sauerstoffmolekül und vier Elektronen zwei Moleküle Wasser – und dieses Wasser nimmt selbst Infrarot auf.
Gerald Pollack von der University of Washington zeigte, dass Licht vom UV bis ins Infrarot die geordneten Wasserzonen an wasserliebenden Oberflächen vergrößert, am stärksten bei 3,1 µm; die Energie wird nach seiner Deutung als Ladungstrennung im Wasser gespeichert. [Quelle] Jaroslav Lachký, Gründer von Mitochondriak® und Quantenbiologe: „Die Experimente deuten im Grunde darauf hin, dass sich Wasser, wenn wir es immer länger mit Infrarot beleuchten, immer stärker strukturiert und zu einer größeren Batterie wird …“ [Quelle]
Andrei P. Sommer von der Universität Ulm erklärt mit der Zähigkeit der Wasserschichten in den Mitochondrien, warum rotes und nahinfrarotes Licht die ATP-Bildung steigern kann; gemessen hat er mit Laserlicht von 670 nm. [Quelle] Die ATP-Synthase nennt Jaroslav Lachký „unseren Motor“: „Unser Motor ist ein quantisierter Motor, der auf rotem und infrarotem Licht so richtig in Fahrt kommt.“ [Quelle] Die Aquaphotomik von Roumiana Tsenkova (Universität Kobe) liest es umgekehrt: Das Nahinfrarotspektrum des Wassers spiegelt den Zustand eines ganzen biologischen Systems wider. [Quelle]
Was zeigen Studien zu Nahinfrarot am Menschen?
Am Menschen ließ sich die Wirkung von Nahinfrarot im Gehirn, im Blut und sogar im Sehen messen.
Die Studien arbeiteten mit eigenen Lichtquellen und Parametern; sie beschreiben die Forschung, nicht die Anwendung unserer Geräte.
Ist Nahinfrarot dasselbe wie Wärme aus der Infrarotlampe?
Nein: Das langwellige IR-B und IR-C wird laut Bundesamt für Strahlenschutz weitgehend schon in der Oberhaut aufgenommen und wirkt dort als Wärme – das kurzwellige Nahinfrarot gelangt bis in die Unterhaut. Die Hitzesensoren der Haut sprechen auf IR-A weniger an als auf IR-B und IR-C, und Infrarotkabinen können IR-A, IR-B, IR-C oder Kombinationen abgeben; das Wort „Infrarot“ allein verrät also wenig. [Quelle]
Für die Mitochondrien zählt das Signal, nicht die Hitze. Kim beschreibt die Photobiomodulation als nicht zerstörende, nicht thermische Anwendung. [Quelle] Wenig Energie, starkes Signal – so verstehen wir Nahinfrarot.
So setzen Mitochondriaks das um
Nahinfrarot holen Sie sich zuerst von der Sonne – drinnen ergänzen Sie es gezielt. Jaroslav Lachký beschreibt den Sonnentag als Abfolge: zuerst schwächeres Licht mit Rot und Infrarot, später UV-A, dann stärkeres UV-B – für Haut und Auge ein „Trailer“ vor dem Hauptfilm.
- Morgens raus: Beginnen Sie den Tag draußen, auch bei Wolken, und zeigen Sie der Morgensonne Rücken und Arme.
- Haut zeigen, ohne Sonnenbrand: Kleidung schwächt Nahinfrarot. Steigern Sie die Zeit in der Sonne schrittweise, damit Ihre Haut ihre Lichtschwiele aufbaut.
- Tagsüber drinnen Glühlampe statt weißer LED: Sie liefert viel langwelliges Licht.
- Barfuß draußen: Nackte Füße auf Wiese oder Waldboden verbinden Sie wieder mit der Natur – mehr unter Grounding.
- Abends Rot, nachts Dunkelheit: Rotes Licht nach Sonnenuntergang, ein dunkles Schlafzimmer.
- Gezielt ergänzen: Wo die Sonne fehlt, ergänzt ein Rot- und Nahinfrarotgerät sie, es ersetzt sie nicht. Abstand und Dauer nennt das Handbuch.
Mitochondriak®-Geräte sind keine Medizinprodukte; mehr dazu im Hinweis zum Charakter unserer Produkte. Welches Gerät zu Ihnen passt, zeigt der Produktratgeber.
Möchten Sie Rot und Nahinfrarot auch drinnen nutzen?
Alle Rotlichtgeräte von Mitochondriak® kombinieren rotes Licht mit Nahinfrarot – vom akkubetriebenen mini bis zu den Panels Office, Maxi, Profi und Advanced mit je sieben Wellenlängen von 630 bis 940 nm. Bei den Panels der neuen Generation stellen Sie Rot (RED) und Nahinfrarot (NIR) getrennt ein: Intensität 0 bis 100 %, Pulsfrequenz 0 bis 10.000 Hz.
Mitochondriak® Rotlichttherapie-Geräte entdeckenVerwandte Begriffe
- Photobiomodulation – die Antwort der Zelle auf Rot und Nahinfrarot.
- Cytochrom-c-Oxidase (CCO) – der Lichtempfänger der Mitochondrien, bis etwa 950 nm.
- Mitochondrien – die Kraftwerke der Zelle, in denen Nahinfrarot ankommt.
- ATP (Adenosintriphosphat) – der Energieträger, dessen Bildung Licht über die CCO anstößt.
- Atmungskette – die Elektronenkette, an deren Ende die CCO Wasser bildet.
- Stickstoffmonoxid (NO) – der Botenstoff, den Licht von der CCO löst.
- Wellenlänge – bestimmt, wie tief Licht eindringt und wer es aufnimmt.
- Pulsation (gepulstes Licht) – Licht in Impulsen, eine Option, kein Muss.
- Oxidativer Stress – der Zustand, in dem Licht die ROS senkt.
- Blaues Licht – das kurzwellige Gegenstück, das im weißen LED-Licht dominiert.
- Zirkadianer Rhythmus – die innere Uhr, die das Sonnenlicht täglich stellt.
Häufige Fragen zu Nahinfrarotlicht
Was bedeutet NIR?
NIR steht für Near Infrared, auf Deutsch Nahinfrarot: das unsichtbare Licht direkt jenseits des Rots, IR-A von 780 bis 1.400 nm. Die Sonne liefert es jeden Tag. In Ihren Zellen nimmt vor allem die Cytochrom-c-Oxidase der Mitochondrien Nahinfrarot bis etwa 950 nm auf.
Was ist der Unterschied zwischen Rotlicht und Nahinfrarot?
Beide erreichen denselben Empfänger in den Mitochondrien, doch Nahinfrarot reicht tiefer. Rot ist sichtbar und wird vor allem in der Haut aufgenommen; Nahinfrarot ist unsichtbar, und Sonnenlicht um 800 bis 870 nm ließ sich sogar hinter dem Brustkorb messen. Gute Geräte verbinden deshalb beides.
Warum kann man Nahinfrarot nicht sehen?
Weil Ihr Auge Licht nur bis etwa 780 nm als Farbe wahrnimmt. Nahinfrarot-LEDs wirken deshalb dunkel oder glimmen allenfalls schwach rot, obwohl sie voll arbeiten. Auch die meisten Fernbedienungen senden Nahinfrarot; viele Handykameras zeigen ihr Aufblitzen. Schauen Sie trotzdem nie direkt in die LEDs.
Welche Nahinfrarot-Wellenlänge ist die beste?
Die eine beste gibt es nicht, aber Bereiche, auf die Zellen besonders antworten. Tiina Karu fand Maxima um 760 und um 810 bis 850 nm, und am weitesten dringt Licht nach Michael Hamblin um 810 nm ein. Sinnvoller als eine einzelne Zahl ist deshalb eine Kombination mehrerer Wellenlängen.
Ist Nahinfrarot gefährlich?
Nahinfrarot ist nicht ionisierend und enthält kein UV, einen Sonnenbrand verursacht es nicht – achten müssen Sie aber auf Augen und Dosis. Die Augen sind empfindlich für die Wärmewirkung von Infrarot, und Nahinfrarot sehen Sie kaum: Schauen Sie nie direkt in die LEDs, tragen Sie die Schutzbrille laut Handbuch. Zu hohe Dosen hemmen die Zellantwort.
Wie lange sollte man Nahinfrarot anwenden?
So lange, wie das Handbuch Ihres Geräts es vorsieht – die Dosis ergibt sich aus Leistung, Abstand und Zeit. Wichtiger als lange ist regelmäßig, denn zu viel Licht hemmt.
Ist Nahinfrarot dasselbe wie eine Infrarotkabine oder Wärmelampe?
Nein: IR-B und IR-C wirken schon in der Oberhaut als Wärme, Nahinfrarot (IR-A) gelangt bis in die Unterhaut. Infrarotkabinen können laut Bundesamt für Strahlenschutz IR-A, IR-B, IR-C oder Kombinationen abgeben; das Wort „Infrarot“ allein verrät also wenig.
Geht Nahinfrarot durch Kleidung?
Ja, zu einem guten Teil: Kleidung schwächt Nahinfrarot, hält es aber nicht auf. In der Studie von Glen Jeffery waren sechs Stofflagen bei 850 nm fast 100-mal durchlässiger als für sichtbares Licht. Am meisten kommt trotzdem auf nackter Haut an – ohne Sonnenbrand.
Was Sie sich merken sollten
- Nahinfrarot ist das unsichtbare Licht jenseits des Rots, IR-A von 780 bis 1.400 nm – ein Teil des Sonnenlichts, der drinnen fehlt.
- Es reicht tiefer als jedes andere Licht der Sonne: bis in die Unterhaut und zu einem messbaren Teil durch den ganzen Brustkorb.
- In der Zelle nimmt die Cytochrom-c-Oxidase Nahinfrarot bis etwa 950 nm auf, darüber das Wasser; es folgen Elektronenfluss, ATP und Stickstoffmonoxid.
- Für Mitochondriaks gilt: Sonne zuerst, drinnen gezielt ergänzen – LICHT formt LEBEN.
Wie Rot und Nahinfrarot zusammenspielen, lesen Sie im Beitrag Rotlicht oder Nahinfrarot? – und der erste Schritt kostet nichts: morgen früh mit dem Rücken in die Sonne.