Grounding (auch Earthing, deutsch: Erdung des Körpers) ist der direkte, elektrisch leitfähige Kontakt Ihres Körpers mit der Erdoberfläche, etwa barfuß auf Gras, Erde oder Sand. Ihr Körper gleicht sich dabei an das Potenzial der Erde an und nimmt freie Elektronen auf – ein einfacher Kontakt, der für uns bei Mitochondriak® bis in die Energiegewinnung Ihrer Zellen reicht.
Ein Paradox unserer Zeit: Kühlschrank und Waschmaschine sind über den Schutzleiter der Steckdose geerdet, der Mensch kaum noch. Jaroslav Lachký, Gründer von Mitochondriak® und Quantenbiologe, sagt: „Jeder von uns weiß, dass alle Haushaltsgeräte geerdet sein müssen, damit sie richtig funktionieren. […] Auch Tiere müssen geerdet sein, doch unsere Gesellschaft scheint das zu vergessen.“ [Quelle] Die längste Zeit ihrer Geschichte gingen Menschen barfuß oder in Schuhen aus Tierhaut und schliefen auf dem Boden; seit den 1960er-Jahren tragen wir zunehmend isolierende Sohlen aus Gummi oder Kunststoff statt Leder. [Quelle]
Ende des 20. Jahrhunderts begannen Clint Ober, ein ehemaliger Manager aus der Kabelfernsehbranche, in den USA sowie der Kardiologe Karol Sokal und sein Sohn Paweł, ein Neurochirurg, in Polen unabhängig voneinander, den Erdkontakt zu erforschen. [Quelle] Mit Gaétan Chevalier, Stephen Sinatra und James Oschman wurde daraus ein eigenes Forschungsfeld. Worüber in der Schulmedizin kaum gesprochen wird, ist für uns Mitochondriaks tägliche Praxis.
- Die Erde als Elektronenspeicher: Die Erdoberfläche ist fast überall leitfähig und negativ geladen; der globale atmosphärische Stromkreis füllt ihren Elektronenvorrat ständig nach. [Quelle]
- Sofortiger Ausgleich: Geerdet fiel das elektrische Potenzial am Körper und im Venenblut sofort auf etwa −200 mV. [Quelle]
- Natürlicher Schutzschild: Die Wechselspannung, die eine Schreibtischlampe im Körper erzeugte, war geerdet im Mittel 58-mal niedriger (50 Personen). [Quelle]
- Mehr ATP, weniger ROS: Im Labor bildeten geerdete Mitochondrien aus Mäuseleber 5 bis 11 % mehr ATP und 22 bis 33 % weniger reaktive Sauerstoffspezies. [Quelle]
- Cortisol im Takt: Nach acht Wochen geerdetem Schlaf sank das nächtliche Cortisol signifikant, das Tagesprofil näherte sich dem natürlichen Rhythmus. [Quelle]
Was ist Grounding und warum spricht man darüber?
Grounding ist der Hautkontakt mit der leitfähigen Erdoberfläche, über den Ihr Körper sein elektrisches Potenzial dem der Erde angleicht – ein Kontakt, den der moderne Mensch fast vollständig verloren hat. Gemeint ist nicht die Schutzerdung der Elektrotechnik und nicht die gleichnamigen Übungen der Psychotherapie.
Clint Ober kam über die Technik zum Thema: Geerdete Fernsehkabel übertragen Signale nahezu störungsfrei, und er sah eine Ähnlichkeit zwischen diesen Kabeln und dem Körper, der selbst elektrische Signale überträgt. [Quelle] Jaroslav Lachký geht noch weiter: Er hält es für möglich, dass sich unser Fuß vor allem entwickelte, um den Erdkontakt zu verbessern und mehr Elektronen aufzunehmen, die das enorme Wachstum unseres Gehirns antrieben. [Quelle]
Wie funktioniert Grounding aus Sicht der Biophysik?
Die Erdoberfläche ist ein riesiger, negativ geladener Elektronenspeicher: Berührt Ihre Haut leitfähigen Boden, gleicht sich Ihr Körper an das Potenzial der Erde an, und freie Elektronen können fließen. Der Boden ist, außer in extrem trockenen Gebieten wie Wüsten, leitfähig, und der globale atmosphärische Stromkreis füllt seinen Elektronenvorrat ständig nach. [Quelle] Gewitter gehören zu den Generatoren dieses Stromkreises: Sie treiben Strom hinauf zur Ionosphäre, deren elektrisches Potenzial Hunderte Kilovolt über dem der Erdoberfläche liegt. [Quelle]
Wie schnell der Ausgleich geschieht, maßen Karol und Paweł Sokal in einem Faradayschen Käfig: Ohne Erdkontakt lag das Potenzial am liegenden Körper bei etwa 0 mV. Über einen Kupferleiter geerdet, fiel es am Körper und im Venenblut sofort auf etwa −200 mV und kehrte nach dem Trennen ebenso schnell zurück. [Quelle]
Jaroslav Lachký sieht im Erdkontakt zudem einen „natürlichen Schutzschild gegen künstliche elektromagnetische Felder“. [Quelle] Messbar ist das schon an einer Schreibtischlampe: Bei 50 Personen, die sie berührten, war die Wechselspannung am Körper geerdet im Mittel 58-mal niedriger. [Quelle]
Biologisch entscheidend sind die Elektronen selbst. James Oschman sieht in ihnen natürliche Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren. [Quelle] Wie gut der Kontakt gelingt, bestimmt der Untergrund:
- Leiten gut: taufeuchtes Gras, nackte Erde, nasser Sand und Meerwasser; Feuchtigkeit verbessert den Kontakt.
- Isolieren: Gummi- und Kunststoffsohlen, Asphalt, trockenes Holz, Laminat und Teppich.
Wie beeinflusst Grounding die Mitochondrien und die ATP-Bildung?
Mitochondrien leben vom Fluss der Elektronen: Die Erdung liefert Elektronen nach, und im Labor bildeten geerdete Mitochondrien mehr ATP bei deutlich weniger reaktiven Sauerstoffspezies. In der Atmungskette wandern Elektronen über die Komplexe I bis IV der inneren Mitochondrienmembran zum Sauerstoff; ihr Fluss treibt die Bildung von ATP. Stockt er, springen Elektronen vorzeitig ab und bilden freie Radikale.
Für Elektronen kennt Jaroslav Lachký genau zwei Quellen: „Wir haben nur zwei Wege, sie zu bekommen: aus der Nahrung oder über die Erdung. Sonnenlicht ist mithilfe von DHA wiederum das, was diese Elektronen mit Energie auflädt.“ [Quelle]
Cecilia Giulivi (University of California, Davis) und Richard Kotz weisen 2025 auf ein Detail hin: Klassische Messungen von ATP und reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) arbeiten mit Metallsonden, die die Proben unbeabsichtigt erden und so die Ergebnisse verfälschen. Sie verbanden isolierte Mitochondrien aus Mäuseleber über einen Draht mit einem geerdeten Wasserhahn und verglichen sie mit Kontrollproben. Geerdet bildeten die Mitochondrien 5 bis 11 % mehr ATP und 22 bis 33 % weniger ROS. Die beiden folgern, dass die Erdung die Energiebilanz der Mitochondrien verbessert, indem sie oxidativen Stress senkt. [Quelle]
Jaroslav Lachký nennt Grounding deshalb „auch das beste Antioxidans, das allerdings keine Nebenwirkungen hat wie jene in Nahrungsergänzungsmitteln“. Wer mit der Erde in Kontakt sei, beziehe über das Wasser und das Kollagen im Körper ständig Elektronen und ersetze so sehr effizient jene, die freie Radikale den Membranen entreißen. [Quelle] Das passt zu dem, was James Oschman die lebende Matrix nennt: ein körperweites, kollagenreiches Netzwerk mit Halbleitereigenschaften, das bewegliche Elektronen in jeden Teil des Körpers bringen kann. [Quelle]
Grounding ersetzt weder Schlaf noch Sonnenlicht oder Photobiomodulation, es ist ihre untrennbare Ergänzung. Erdkontakt, Morgenlicht und wenig künstliches Blaulicht nach Sonnenuntergang bilden zusammen die Basis dessen, was wir bei Mitochondriak Mitohacking nennen.
Welche Effekte des Groundings haben Studien gemessen?
Seit über 20 Jahren messen Forschende, was sich im geerdeten Körper verändert, oft doppelblind und mit Scheinerdung als Vergleich. Eine Übersicht von 2020 zählte rund 20 Studien, die geerdete mit nicht geerdeten Personen verglichen. [Quelle]
Cortisol im Tagesrhythmus
Maurice Ghaly und Dave Teplitz ließen zwölf Erwachsene acht Wochen lang auf einer leitfähigen Matratzenauflage schlafen. Das nächtliche Cortisol sank signifikant, und das 24-Stunden-Profil näherte sich dem natürlichen Tagesrhythmus, am deutlichsten bei Frauen. [Quelle]
Blut und Immunzellen
Nach zwei Stunden Erdung über Pflaster an Fußsohlen und Handflächen stieg bei zehn gesunden Erwachsenen das Zeta-Potenzial der roten Blutkörperchen in allen Proben, und die Zellen verklumpten signifikant weniger. [Quelle] Das Zeta-Potenzial hängt an den negativen Ladungen der Zelloberfläche: Je höher es ist, desto stärker stoßen sich die Blutkörperchen ab, wie gleichnamige Pole zweier Magnete. [Quelle] Auch die Immunzellen reagieren: In einer Pilotstudie mit Muskelkater sanken die weißen Blutkörperchen bei den Geerdeten stetig, bei den Ungeerdeten stiegen sie. [Quelle]
Nervensystem und Stimmung
In einer doppelblinden Studie mit 28 Erwachsenen sank die Hautleitfähigkeit mit Beginn der Erdung sofort, bei allen Teilnehmenden. [Quelle] Chevalier und Kollegen deuten das als raschen Wechsel vom Sympathikus zum Parasympathikus, dem Ruhenerv; in einer weiteren doppelblinden Studie mit 27 Teilnehmenden verbesserte sich die Herzfrequenzvariabilität (HRV) geerdet deutlich stärker als durch bloße Entspannung. [Quelle] Eine Stunde Erdung hob bei 40 Erwachsenen die angenehme und positive Stimmung signifikant, eine Scheinerdung nicht. [Quelle]
Die Studien arbeiteten mit eigenen Erdungssystemen wie Elektrodenpflastern und leitfähigen Auflagen oder mit nackten Füßen; sie beschreiben die Forschung, nicht die Anwendung unserer Schuhe.
Warum gehört Grounding zu einem zirkadianen Lebensstil?
Weil ein gesunder Tag-Nacht-Rhythmus auf drei Säulen steht: Licht, Erdkontakt sowie Temperatur und Jahreszeit.
- Licht: Morgenlicht stellt Ihre innere Uhr im suprachiasmatischen Nucleus (SCN), abends meiden wir künstliches Blaulicht.
- Erdkontakt: liefert freie Elektronen und verschiebt das Nervensystem in Richtung Parasympathikus.
- Temperatur und Jahreszeit: Kälte, Wärme und der Wechsel der Jahreszeiten halten den Stoffwechsel flexibel.
James Oschman schlägt vor, dass die täglichen elektrischen Rhythmen der Erde die biologischen Uhren für die Hormone von Schlaf und Aktivität mitstellen. [Quelle] Jaroslav Lachký rät, Grounding vor allem morgens zu nutzen: Es sei ein enormer Reiz, um den SCN „zurückzusetzen“ und den zirkadianen Rhythmus einzustellen. [Quelle]
In der Praxis ist das ein Ritual von 10 bis 20 Minuten: morgens hinaus, barfuß aufs Gras, das Gesicht ins Tageslicht. So verbinden Sie zwei der drei Säulen auf einmal.
Gibt es einen Unterschied zwischen Grounding und Earthing?
Nein: Grounding und Earthing sind Synonyme für denselben leitfähigen Kontakt des Körpers mit der Erde; auf Deutsch spricht man von der Erdung des Körpers. „Ground“ ist das amerikanische, „earth“ das britische Wort für die elektrische Erdung. Populär wurde „Earthing“ durch das gleichnamige Buch von Clint Ober, Stephen Sinatra und Martin Zucker aus dem Jahr 2010. [Quelle]
Einen Unterschied gibt es dagegen zum Barfußschuh. Jaroslav Lachký sagt es klar: Ein Schuh mit dünner Sohle biete zwar eine bessere Fußfunktion, aber nicht den Vorteil, Elektronen aus der Erde zu beziehen. [Quelle] Es ist, als stünden Sie am Fluss, doch zwischen Ihnen und dem Wasser läge eine Glasscheibe. Leitfähiges Sohlenmaterial öffnet sie; barfuß auf der taunassen Wiese haben Sie ohnehin beides.
Wann und wie lange sollten Sie sich erden?
Am besten täglich 20 bis 40 Minuten, bevorzugt morgens nach Sonnenaufgang mit dem ersten Tageslicht; eine Obergrenze setzen wir nicht, denn unsere Vorfahren waren praktisch ständig geerdet. Elektrisch wirkt der Kontakt sofort: Das Potenzial des Körpers ändert sich unmittelbar [Quelle], und die Hautleitfähigkeit sank im Moment der Erdung bei allen Teilnehmenden. [Quelle]
In den Studien dauerte die Erdung 40 Minuten, eine Stunde, zwei oder vier Stunden oder ganze Nächte über acht Wochen. Für uns zählt die Regelmäßigkeit: Jeder Tag mit Erdkontakt ist ein Gewinn.
So setzen Mitochondriaks das um
Mitochondriaks erden sich täglich draußen, am liebsten morgens barfuß im ersten Tageslicht, und nehmen den Erdkontakt mit leitfähigen Schuhen in den Alltag mit, wenn barfuß nicht geht.
- Barfuß auf Naturboden: Wiese, Garten, Waldweg oder nasser Sand, am besten mit Morgentau oder nach einem Regen.
- Hände in die Erde: Gartenarbeit ohne Handschuhe oder im Gras sitzen; auch Handflächen und Unterarme stellen den Kontakt her.
- Morgens ins Licht: in den ersten 30 Minuten nach dem Aufstehen nach draußen, auch bei Wolken.
- Sonne ohne Sonnenbrand: Steigern Sie die Zeit in der Sonne schrittweise, damit Ihre Haut eine Lichtschwiele aufbaut.
- Draußen bewegen, Kälte nutzen: Bewegung im Freien statt unter LED-Röhren, dazu kalte Duschen.
- Abends rot, nachts dunkel: Nach Sonnenuntergang rotes statt weißes Licht (E27, E14, GU10), sparsam und indirekt, vor Bildschirmen eine rote Brille; schlafen Sie vollständig abgedunkelt.
Wenn barfuß nicht geht, etwa im Winter oder unterwegs, halten leitfähige Schuhe den Kontakt zu Gras, Erde und Sand. Mitochondriak®-Produkte sind keine Medizinprodukte (Hinweis zum Charakter unserer Produkte).
Verwandte Begriffe
- Barefoot – natürliche Fußbewegung; auf Naturboden kommt der Erdkontakt hinzu.
- Mitochondrien – Kraftwerke der Zelle, die vom Elektronenfluss leben.
- ATP (Adenosintriphosphat) – die Energiewährung der Zelle.
- Atmungskette – Weg der Elektronen zum Sauerstoff über die Komplexe I bis IV.
- Redox – Übertragung von Elektronen, Grundlage des Energiestoffwechsels.
- Freie Radikale – Moleküle mit ungepaartem Elektron, die Elektronen aus der Erde neutralisieren können.
- Oxidativer Stress – Übergewicht reaktiver Sauerstoffspezies über die Abwehr der Zelle.
- Zirkadianer Rhythmus – innere 24-Stunden-Uhr, gestellt vor allem durch Licht.
- Melatonin – das Hormon der Dunkelheit.
- Photobiomodulation – Wirkung von rotem und nahinfrarotem Licht auf die Zelle.
- Lichtschwiele – natürlicher Lichtschutz der Haut durch schrittweise Sonne.
Häufige Fragen zu Grounding
Was ist Grounding einfach erklärt?
Grounding heißt, Ihren Körper direkt mit der Erde zu verbinden, meist barfuß auf Gras, Erde oder Sand. Dabei gleicht sich Ihr elektrisches Potenzial an das der Erdoberfläche an, und freie Elektronen können in den Körper gelangen. Für uns ist das so grundlegend wie Tageslicht: ein natürlicher Kontakt, den Gummisohlen und Gebäude unterbrochen haben und den Sie jeden Tag kostenlos zurückholen können.
Wie gut ist Grounding erforscht?
Grounding wird seit über 20 Jahren untersucht, auch in doppelblinden und scheinkontrollierten Studien. Gemessen wurden etwa Cortisol, das Zeta-Potenzial der roten Blutkörperchen, Immunzellen, die Hautleitfähigkeit und die Stimmung; eine Übersicht von 2020 zählte rund 20 Vergleichsstudien. Neu ist die Forschung an Mitochondrien: Im Labor bildeten geerdete Mitochondrien mehr ATP und weniger reaktive Sauerstoffspezies.
Funktioniert Grounding auch mit Schuhen?
Mit gewöhnlichen Schuhen nicht, denn Gummi- und Kunststoffsohlen isolieren. Auch eine dünne Barfußsohle ändert daran nichts, solange sie nicht leitet. Leitfähig wird ein Schuh erst durch leitfähiges Material in der Sohle, etwa Graphen, und auch dann nur auf leitfähigem Untergrund wie Gras, Erde oder Sand. Am direktesten bleibt der nackte Fuß auf feuchtem Boden.
Welcher Untergrund eignet sich am besten?
Feuchte, natürliche Böden: taunasses Gras, nackte Erde, nasser Sand und Meerwasser. Wasser verbessert die Leitfähigkeit, deshalb sind der Morgen mit Tau und die Zeit nach einem Regen ideal. Asphalt, trockenes Holz, Laminat und Teppich isolieren, ebenso Gummi und Kunststoff. Am Meer verbinden Sie Erdung, Bewegung und Tageslicht besonders leicht.
Kann ich mich auch drinnen erden, etwa mit einer Erdungsmatte?
Ja, über leitfähige Matten, Laken oder Pflaster, die mit der Erde verbunden sind. Sie werden per Kabel an den Schutzkontakt einer Steckdose oder an einen Erdungsstab im Boden vor dem Fenster angeschlossen. [Quelle] Ob der Schutzleiter intakt ist, sieht man einer Steckdose nicht an; im Zweifel prüft das eine Elektrofachkraft. Für uns bleibt der Boden draußen die erste Wahl.
Spüre ich etwas, wenn ich mich erde?
Oft nicht unmittelbar, denn viele Veränderungen laufen unterhalb der Wahrnehmung ab. Manche Menschen fühlen sich ruhiger, andere bemerken nichts Besonderes. Messbar ist der Kontakt trotzdem sofort: In einer doppelblinden Studie sank die Hautleitfähigkeit bei allen 28 Teilnehmenden im Moment der Erdung. Wichtiger als ein Gefühl im Augenblick ist die tägliche Gewohnheit.
Kann ich mich auch im Winter erden?
Ja, mit kurzen Barfußmomenten und leitfähigen Schuhen. Ein paar Minuten barfuß auf Gras oder feuchter Erde sind auch in der kalten Jahreszeit möglich; wärmen Sie die Füße danach auf. Im Garten erden Sie sich zusätzlich über die Hände. Für den Alltag halten leitfähige Barfußschuhe den Kontakt zu Naturboden, und die Kälte ist für uns ein zusätzlicher Reiz für die Mitochondrien.
Was Sie sich merken sollten
- Grounding ist der leitfähige Hautkontakt mit der Erde: Ihr Körper gleicht sich sofort an das negative Potenzial der Erdoberfläche an.
- Freie Elektronen aus der Erde gelten Forschenden wie James Oschman als natürliche Antioxidantien; im Labor bildeten geerdete Mitochondrien mehr ATP und weniger ROS.
- Studien messen Veränderungen bei Cortisolrhythmus, Blutladung, Immunzellen, Nervensystem und Stimmung.
- Am wirksamsten ist die tägliche Gewohnheit: morgens barfuß auf feuchtem Naturboden, zusammen mit dem ersten Tageslicht.
Wie Licht und Dunkelheit Ihren Tagesrhythmus stellen, lesen Sie im Beitrag Zirkadianer Rhythmus: So funktioniert unsere innere Uhr. Verbinden Sie sich wieder mit der Natur.