Photobiomodulation (PBM) ist die gezielte Anwendung von rotem und nahinfrarotem Licht im Bereich von etwa 600 bis 1.000 nm, die das Gewebe weder schädigt noch erwärmt, sondern den Stoffwechsel der Zellen verändert – vor allem über die Cytochrom-c-Oxidase in den Mitochondrien. [Quelle] Das Wort verbindet die griechischen Wörter phōs (Licht) und bios (Leben) mit dem lateinischen modulatio (Takt, Abstimmung) – frei übersetzt: die Regulation des Lebens durch Licht.
Für uns bei Mitochondriak® ist die Photobiomodulation kein Randthema, sondern das Fundament. Jaroslav Lachký, Gründer von Mitochondriak®, selbst Mitochondriak und Quantenbiologe, beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit ihr, und unsere Überzeugung ist einfach: Ohne das richtige Licht arbeiten Mitochondrien nicht mit voller Leistung. Das Licht, das ihnen heute fehlt, ist genau das Rot und Nahinfrarot, das die Sonne liefert und das unsere Innenräume nicht mehr bieten.
- Licht als Signal: Photobiomodulation nutzt rotes und nahinfrarotes Licht von etwa 600 bis 1.000 nm, ohne das Gewebe zu erwärmen. [Quelle]
- Empfänger: Den primären Ort der Lichtaufnahme sieht die Forschung in den Mitochondrien, genauer in der Cytochrom-c-Oxidase (CCO). [Quelle]
- Wirkungsmaxima: Tiina Karu fand an menschlichen Zellen Maxima bei 620, 680, 760 und 820 nm. [Quelle]
- Tiefe: Nahinfrarot aus der Sonne ließ sich hinter dem menschlichen Brustkorb messen; Kleidung schwächte es ab, hielt es aber nicht auf. [Quelle]
- Dosis: Wenig Licht stimuliert, zu viel Licht hemmt – die Wirkung folgt einer zweiphasigen Dosis-Wirkungs-Kurve. [Quelle]
- Breit erforscht: Ein Umbrella-Review von 2025 bündelte 15 Metaanalysen mit 204 randomisierten Studien und mehr als 9.000 Teilnehmenden. [Quelle]
Warum brauchen Ihre Mitochondrien rotes und nahinfrarotes Licht?
Weil sich Ihre Zellen unter der Sonne entwickelt haben, deren Licht reich an Rot und Nahinfrarot ist – und weil genau dieses Licht im modernen Alltag fehlt. In der US-Erhebung NHAPS mit 9.386 Befragten verbrachten die Menschen im Schnitt 87 % ihrer Zeit in Gebäuden und rund 6 % in geschlossenen Fahrzeugen. [Quelle] Drinnen aber fehlt das lange Licht: Weißes LED-Licht enthält – ob warm- oder kaltweiß – kaum Wellenlängen über 650 nm, sein stärkster Anteil liegt im Blau um 450 nm. Feuer und Glühlampen liefern dagegen viel langwelliges Licht, ähnlich der Sonne. So beschreibt es Glen Jeffery vom Institute of Ophthalmology des University College London. [Quelle]
Mitochondrien sind unsere Kraftwerke: Sie liefern nicht nur Energie, sondern bilden auch Wasser. Für uns sind Rot und Nahinfrarot für Ihren Körper deshalb so wichtig wie die Nährstoffe auf Ihrem Teller. Photobiomodulation ersetzt die Sonne dabei nicht; sie gibt Ihren Mitochondrien in den Stunden drinnen zurück, was ihnen draußen das Sonnenlicht schenkt.
Welche Namen gibt es für Photobiomodulation?
Photobiomodulation, Rotlichttherapie, Red Light Therapy (RLT) und Low-Level-Lasertherapie (LLLT) meinen dieselbe Methode: rotes oder nahinfrarotes Licht in niedriger Leistungsdichte, das Zellen und Geweben nützt. [Quelle]
- Photobiomodulation (PBM, PBMT): der heutige Fachbegriff der Forschung.
- Rotlichttherapie, Red Light Therapy (RLT): der populäre Name – gemeint ist immer auch das unsichtbare Nahinfrarot.
- Low-Level-Laser- oder Lichttherapie (LLLT): der ältere Name aus der Laserzeit.
- Lichttherapie, Phototherapie: die Oberbegriffe, zu denen die Photobiomodulation gehört.
Die Forschung begann Ende der 1960er-Jahre mit den gerade erfundenen Lasern, daher der Name Low-Level-Lasertherapie. [Quelle] 1967 bemerkte Endre Mester an der Semmelweis-Universität in Budapest, dass Laserlicht auf dem rasierten Rücken von Mäusen das Fell schneller nachwachsen ließ [Quelle]; seine Arbeit über die Wirkung der Laserstrahlen auf den Haarwuchs der Maus erschien 1968 auf Deutsch. [Quelle] Inzwischen sind LEDs und Breitbandlampen verbreitet: LEDs brauchen keine Laserschutzmaßnahmen, eignen sich für zu Hause und beleuchten große Flächen auf einmal. [Quelle] Weil es längst nicht mehr um den Laser geht, sondern um das Licht, spricht die Fachwelt heute von Photobiomodulation.
Wie funktioniert Photobiomodulation in der Zelle?
Die Cytochrom-c-Oxidase in Ihren Mitochondrien nimmt das Licht auf und löst eine Kaskade aus, an deren Ende mehr ATP, mehr Stoffwechselwasser und neue Signale bis in den Zellkern stehen.
Die CCO fängt das Licht ein
Als primären Ort der Lichtaufnahme in Säugetierzellen hat die Forschung die Mitochondrien identifiziert, genauer die Cytochrom-c-Oxidase (CCO), den Komplex IV der Atmungskette. [Quelle] Ihre Häm- und Kupferzentren absorbieren Licht bis ins Nahinfrarot. Nach der führenden Erklärung löst ein Photon das bremsende Stickstoffmonoxid (NO) von der CCO: Der Elektronentransport läuft wieder an, das Membranpotenzial der Mitochondrien steigt und mit ihm die Bildung von ATP. [Quelle] Jaroslav Lachký, Gründer von Mitochondriak®, fasst das in ein Bild: „Die CCO dient als Empfänger im Fernseher, der die Frequenzen auffängt, die die Fernbedienung sendet, und danach Entscheidungen trifft.“
Dass dies auch im lebenden Menschen geschieht, zeigten Xinlong Wang, Francisco Gonzalez-Lima und Kollegen 2017: Infrarotlicht mit 1064 nm auf der Stirn erhöhte bei 11 gesunden Teilnehmenden gegenüber Placebo die oxidierte CCO in der Hirnrinde – der erste Nachweis dieser Art. [Quelle]
ATP, Wasser und Deuterium
Am Ende der Kette macht die CCO aus Sauerstoff, Elektronen und Protonen Wasser. Auch wenn der Mainstream ATP als Hauptprodukt sieht: Für uns ist dieses Stoffwechselwasser das eigentliche Hauptprodukt – mehr Elektronenfluss heißt mehr Wasser, das Ihre Zellen selbst herstellen: Hydration von innen. Nach dem Modell der Forschungsgruppe um László Boros und Gábor Somlyai entsteht an diesem Endkomplex deuteriumarmes Wasser. [Quelle] Die ATP-Synthase, eine winzige Turbine, die der Protonenstrom antreibt, sehen wir dabei wie einen Wasserfilter am Hahn: Abdullah Olgun beschreibt, dass ein Deuteron, der Kern des Deuteriums, in ihr wahrscheinlich langsamer freigesetzt wird als ein Proton – und Deuterium kann den Elektronentransport der Atmungskette bremsen. [Quelle]
Licht wirkt zudem auf das Wasser selbst. Andrei P. Sommer und Kollegen von der Universität Ulm zeigten, dass Laserlicht mit 670 nm hauchdünne Wasserschichten an wasserliebenden Oberflächen weniger zäh macht; nach ihrem Modell dreht sich die ATP-Synthase in weniger zähem Wasser leichter, und die ATP-Bildung steigt. [Quelle]
Signale bis in den Zellkern
Auf die Lichtaufnahme folgen Botenstoffe – reaktive Sauerstoffspezies (ROS), cAMP, NO und Calcium. Sie aktivieren Transkriptionsfaktoren, die Gene für Proteinsynthese, Zellwanderung und Zellteilung, entzündungshemmende Signale und antioxidative Enzyme anschalten. [Quelle] Dabei antwortet die Zelle je nach Zustand: In normalen Zellen setzt Licht einen kurzen ROS-Impuls, in oxidativ gestressten Zellen senkt es die ROS und stärkt die antioxidative Abwehr, und in aktivierten Entzündungszellen gingen die Entzündungsmarker zurück. [Quelle]
Welche Wellenlängen nutzt die Photobiomodulation?
Sie nutzt das optische Fenster des Gewebes: Rot von 600 bis 700 nm für oberflächliche Gewebe und Nahinfrarot von 780 bis 950 nm für tiefer liegende, weil es weiter vordringt. Unterhalb von 600 nm schlucken Hämoglobin und Melanin viel Licht, deshalb öffnet sich das Fenster erst dort. So beschreibt es die Gruppe um Michael R. Hamblin vom Massachusetts General Hospital in Boston. [Quelle]
Welche Wellenlängen die Zelle am stärksten beantwortet, maß Tiina Karu vom Institut für Laser- und Informationstechnologien der Russischen Akademie der Wissenschaften: An menschlichen Zellen fand sie im Bereich von 600 bis 860 nm Wirkungsmaxima bei 620, 680, 760 und 820 nm – ein Muster, das auf die CCO als Lichtempfänger weist. [Quelle] Für uns gehören beide Bereiche zusammen, so wie die Sonne sie liefert: Rot für die Oberfläche, Nahinfrarot für die Tiefe. Mehr dazu unter Wellenlänge und Nahinfrarotlicht (NIR).
Warum entscheidet die Dosis über die Wirkung?
Weil die Photobiomodulation einer zweiphasigen Dosis-Wirkungs-Kurve folgt: Wenig Licht stimuliert, zu viel Licht hemmt. [Quelle] Ist die Bestrahlungsstärke zu gering oder die Zeit zu kurz, bleibt die Antwort aus; ist sie zu hoch oder die Zeit zu lang, kann die Antwort gehemmt werden. Fachleute vergleichen das mit dem Arndt-Schulz-Gesetz, das auf 1887 zurückgeht: Schwache Reize steigern die Aktivität bis zu einem Gipfel, noch stärkere unterdrücken sie. [Quelle]
Jaroslav Lachký bringt es auf den Punkt: „Wenn etwas gut ist, heißt das nicht, dass mehr zwangsläufig besser ist.“ Das gelte für eine Tasse Kaffee genauso wie für die Rotlichttherapie. [Quelle] Für uns ist das Hormesis im besten Sinn: ein kleiner Reiz, auf den die Zelle mit mehr Widerstandskraft antwortet. Deshalb gilt: Abstand und Dauer laut Handbuch, lieber regelmäßig als lange – und die Pulsation ist eine Option, kein Muss.
Was zeigt die Forschung zur Photobiomodulation?
Photobiomodulation zählt zu den am breitesten untersuchten Lichtanwendungen: Ein Umbrella-Review von Yejun Son und Kollegen bündelte 2025 insgesamt 15 Metaanalysen mit 204 randomisierten Studien und mehr als 9.000 Teilnehmenden. [Quelle] Besonders aufschlussreich sind Studien an gesunden Menschen, denn sie zeigen, was Licht im normalen Stoffwechsel bewegt: im Muskel und im Auge.
Für Muskeln fasste die Gruppe um Ernesto Leal-Junior aus São Paulo 13 randomisierte Studien zusammen; die deutlichsten Ergebnisse brachten rote oder infrarote Wellenlängen vor dem Training. Und Glen Jeffery zeigte, dass Licht nicht nur dort wirkt, wo es auftrifft: Er spricht von einer systemischen Wirkung – Licht auf dem Rücken veränderte das Sehen.
Die Studien arbeiteten mit eigenen Lichtquellen und Parametern; sie beschreiben die Forschung, nicht die Anwendung unserer Geräte.
Worauf kommt es bei der Sicherheit an?
Auf Ihre Augen und die richtige Dosis: Photobiomodulation arbeitet mit nicht ionisierendem Licht ohne UV; ihr Ziel ist ein Lichtsignal, nicht die Erwärmung des Gewebes. Darin unterscheidet sie sich vom Solarium, das mit UV bräunt, und von der klassischen Wärmelampe, die vor allem wärmen soll. Das Licht eines Panels ist allerdings intensiv, und das Nahinfrarot nimmt Ihr Auge kaum wahr.
So setzen Mitochondriaks das um
Sonne zuerst, Dunkelheit in der Nacht – und gezieltes Rot- und Nahinfrarotlicht dort, wo Ihr Leben drinnen stattfindet.
- Morgens raus: Gehen Sie früh ins Tageslicht, auch bei Wolken. Die tief stehende Morgen- und Abendsonne liefert viel Rot bei wenig UV.
- Haut zeigen, ohne Sonnenbrand: Langwelliges Sonnenlicht dringt tief ein, Kleidung schwächt es ab. Wie sich Ihre Haut Schritt für Schritt an die Sonne gewöhnt, lesen Sie unter Lichtschwiele.
- Draußen bewegen, barfuß gehen: Bewegung im Tageslicht und nackte Füße auf Wiese, Sand oder Waldboden verbinden Sie wieder mit der Natur – mehr unter Grounding.
- Abends Rot, nachts Dunkelheit: Nach Sonnenuntergang rotes Licht ohne Blau und Grün, am Bildschirm rote Gläser und nachts völlige Dunkelheit für Ihr Melatonin.
- Licht gezielt ergänzen: Drinnen ergänzen Rot- und Nahinfrarotgeräte die Sonne, sie ersetzen sie nicht. Halten Sie Abstand und Dauer laut Handbuch ein und bleiben Sie regelmäßig dran.
- Auf Messwerte achten: Ein gutes Gerät nennt konkrete Wellenlängen, die Bestrahlungsstärke per Solarmeter und Spektrometer aus mehreren Abständen und die Messmethode – nicht nur eine große Zahl. Mehr im Ratgeber Rotlichtpanel kaufen.
Möchten Sie Rot und Nahinfrarot auch drinnen nutzen?
Unsere Panels reichen vom akkubetriebenen Mitochondriak® mini mit 12 Dual-LEDs und sechs Wellenlängen von 630 bis 850 nm bis zum Mitochondriak® Advanced mit 1.200 LEDs und sieben Wellenlängen von 630 bis 940 nm auf 180 × 60 cm. Beide leuchten flimmerfrei; Abstand und Dauer nennt Ihnen das Handbuch.
Mitochondriak® Rotlichttherapie-Geräte entdeckenMitochondriak®-Geräte sind keine Medizinprodukte; mehr dazu im Hinweis zum Charakter unserer Produkte.
Verwandte Begriffe
- Cytochrom-c-Oxidase (CCO) – der wichtigste Lichtempfänger der Photobiomodulation.
- Mitochondrien – die Kraftwerke der Zelle, in denen das Licht ankommt.
- ATP (Adenosintriphosphat) – der Energieträger, dessen Bildung Licht über die CCO anstößt.
- Atmungskette – die Elektronenkette, an deren Ende die CCO Wasser bildet.
- Nahinfrarotlicht (NIR) – kaum sichtbares Licht, das tiefer ins Gewebe dringt als Rot.
- Wellenlänge – bestimmt, wie tief Licht eindringt und welches Molekül es aufnimmt.
- Stickstoffmonoxid (NO) – der Botenstoff, den Licht von der CCO löst.
- Pulsation (gepulstes Licht) – Licht in Impulsen, eine Option, kein Muss.
- Oxidativer Stress – hier senkt Licht die ROS, statt einen kurzen Impuls zu setzen.
- Deuterium – schwerer Wasserstoff, der die Atmungskette bremsen kann.
- Kollagen – das häufigste Strukturprotein des Körpers.
- Zirkadianer Rhythmus – die innere Uhr, die Licht jeden Tag neu stellt.
Häufige Fragen zur Photobiomodulation
Was ist Photobiomodulation einfach erklärt?
Photobiomodulation heißt: Sie beleuchten Ihren Körper mit rotem und unsichtbarem nahinfrarotem Licht, das bis in die Zellen dringt und dort die Mitochondrien anspricht, die Kraftwerke der Zelle. Das Licht wirkt als Signal, nicht als Wärme: Ein Enzym der Atmungskette nimmt es auf, und die Zelle antwortet mit mehr Energie und neuen Signalen. Bekannt ist die Methode auch als Rotlichttherapie oder Red Light Therapy.
Ist Photobiomodulation dasselbe wie Rotlichttherapie?
Ja, im Kern ist es dieselbe Methode: Photobiomodulation ist der Fachbegriff, Rotlichttherapie oder Red Light Therapy (RLT) der populäre Name. Der ältere Begriff Low-Level-Lasertherapie (LLLT) stammt aus der Zeit, als die Forschung mit Lasern begann; heute sind LEDs verbreitet. Zur Rotlichttherapie gehört dabei immer auch das unsichtbare Nahinfrarot.
Welche Wellenlängen sind für die Photobiomodulation wichtig?
Wichtig sind Rot von etwa 600 bis 700 nm für oberflächliche Gewebe und Nahinfrarot von etwa 780 bis 950 nm für tiefere Schichten. Tiina Karu fand an menschlichen Zellen Wirkungsmaxima bei 620, 680, 760 und 820 nm – ein Muster, das auf die Cytochrom-c-Oxidase als Lichtempfänger weist. Rot und Nahinfrarot ergänzen sich, so wie im Sonnenlicht.
Wie lange dauert eine Anwendung?
Das hängt vom Gerät ab: Leistung, Abstand und beleuchtete Fläche bestimmen die Dosis, deshalb gibt es keine Minutenzahl, die für jedes Gerät passt. Halten Sie sich an Abstand und Dauer im Handbuch Ihres Geräts. Mehr Zeit bringt nicht automatisch mehr, denn die Photobiomodulation folgt einer zweiphasigen Dosis-Wirkungs-Kurve; entscheidend ist die Regelmäßigkeit.
Wie unterscheidet sich Photobiomodulation von Solarium und Wärmelampe?
Das Solarium arbeitet mit UV-Strahlung zum Bräunen, die Wärmelampe soll vor allem wärmen – die Photobiomodulation nutzt Rot und Nahinfrarot ohne UV und in einer Dosis, die das Gewebe nicht erwärmt. Ihr Ziel ist weder Bräune noch Hitze, sondern ein Lichtsignal für die Mitochondrien.
Ist Photobiomodulation sicher?
Photobiomodulation nutzt nicht ionisierendes Licht ohne UV, und ihr Ziel ist ein Lichtsignal, nicht Wärme; entscheidend sind der Schutz Ihrer Augen und die richtige Dosis. Schauen Sie nicht direkt in die LEDs, und halten Sie Abstand und Dauer laut Handbuch ein. Wenn Sie lichtempfindlich machende Medikamente nehmen, schwanger sind oder gesundheitliche Beschwerden haben, sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Ersetzt ein Rotlichtgerät die Sonne?
Nein: Die Sonne liefert das volle Spektrum samt den Tageszeit-Signalen für Ihre innere Uhr, und das ersetzt kein Gerät. Ein Rotlichtgerät ergänzt Rot und Nahinfrarot in den Stunden, die Sie drinnen verbringen. Für uns gilt deshalb: Sonne zuerst, Licht gezielt ergänzen.
Was Sie sich merken sollten
- Photobiomodulation ist rotes und nahinfrarotes Licht von etwa 600 bis 1.000 nm, das als Signal, nicht als Wärme, in die Zellen gelangt.
- Der Lichtempfänger sitzt in den Mitochondrien: Die Cytochrom-c-Oxidase löst unter Licht das bremsende NO, Elektronen fließen, ATP und Stoffwechselwasser entstehen.
- Die Dosis entscheidet: Wenig Licht stimuliert, zu viel hemmt – deshalb Abstand und Dauer laut Handbuch, dafür regelmäßig.
- Für Mitochondriaks gilt: Sonne zuerst, Dunkelheit in der Nacht, Rot und Nahinfrarot drinnen gezielt ergänzen. LICHT formt LEBEN.
Wie Sie Rot- und Nahinfrarotlicht sinnvoll in Ihren Alltag holen, lesen Sie im Ratgeber Rotlichttherapie: Wirkung, Anwendung und Geräte erklärt.