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Rotlichtlampe mit UVB im Spektrometer-Test: Wie viel Licht gibt das Mitochondriak® Maxi UVB wirklich ab?

Wie viel Licht gibt eine Rotlichtlampe wirklich ab, wenn Sie sie nicht nur mit einem Solarmeter, sondern mit einem Spektrometer messen? Das Rotlichtpanel Mitochondriak® Maxi UVB haben wir im Mitochondriak Lab mit zwei zertifizierten Spektrometern, einem Solarmeter und EMF-Messgeräten gemessen. Im empfohlenen Abstand von 50 cm liefert es 49 mW/cm² echte spektrale Bestrahlungsstärke, UVB mit einem Maximum bei 299 nm, und es ist flimmerfrei (zero flicker). Zahlen, Grafiken und Fotos der Displays finden Sie weiter unten.

Redaktion Mitochondriak® | Fachlich geprüft von: Jaroslav Lachký Veröffentlicht: 29.10.2026 Lesezeit: 22 Min. Kategorie: Blog
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Inhalt des Artikels:

Die Ergebnisse auf einen Blick

Kurz gesagt: Das Rotlichtpanel Mitochondriak® Maxi UVB leuchtet mit neun LED-Typen von UVB bis in den nahen Infrarotbereich. Im empfohlenen Abstand von 50 cm liefert es 49 mW/cm² laut Spektrometern und 79 mW/cm² laut Solarmeter, davon 17 mW/cm² Rot und 30 mW/cm² Nahinfrarot. Das UVB hat sein Maximum bei 299 nm, der Flicker-Index liegt bei 0,00, und das Magnetfeld in 30 cm beträgt 0,1 µT, also Hintergrundniveau.

Maxi UVB (Mitochondriak Lab, 28.10.2026)30 cm, Vergleichspunkt des Marktes50 cm, empfohlener Abstand
Gesamte Bestrahlungsstärke, Spektrometer (230 bis 1100 nm)56 mW/cm²49 mW/cm²
Solarmeter TES 1333 (400 bis 1100 nm)100 mW/cm² (1004 W/m²)79 mW/cm²
Rot (600 bis 700 nm)18 mW/cm²17 mW/cm²
Nahinfrarot (700 bis 1100 nm)36 mW/cm²30 mW/cm²
UVB (280 bis 315 nm)78 µW/cm²74 µW/cm²
UV-Index (aus dem Spektrum berechnet, CIE)1918
1 Standard-Erythemdosis (SED)in etwa 3,5 Min.in etwa 3,7 Min.
Flimmern (alle Abstände)flimmerfrei (zero flicker): Flicker-Index 0,00, Schwankung 1,1 bis 2,1 % wie bei Sonnenlicht, das Panel flimmert real nicht
Pulsation (optional)aus oder 0 bis 10.000 Hz auch mit Dezimalstelle; PWM, mittlere Intensität etwa halb so hoch
Magnetfeld in 30 cm0,1 µT (1 mG), Hintergrundniveau
Rotlichtpanel Mitochondriak Maxi UVB und die Messgeräte des Mitochondriak Lab
Mitochondriak Lab, 28.10.2026: das Rotlichtpanel Mitochondriak® Maxi UVB und die Geräte, mit denen wir es gemessen haben. Von links: Solarmeter TES 1333, Spektrometer UPRtek CV600, GQ Multifield EMF Meter (oft „3-Meter“ genannt) und Spektrometer OHSP-350UVF.

Warum messen wir Rotlichtpanels mit dem Spektrometer und nicht nur mit dem Solarmeter?

Weil ein Solarmeter sagt, wie viel Licht ankommt, aber nicht, welches. Die meisten Angaben zu Rotlichtlampen und Panels am Markt stammen vom Solarmeter. Ein Spektrometer zerlegt das Licht in Wellenlängen und zeigt, wie viel Energie im UVB, UVA, Blau, Rot und nahen Infrarot liegt. Erst dann wissen Sie, was ein Panel wirklich liefert.

Warum ist das so wichtig? Licht ist nicht nur Energie, es ist auch Information. Der Körper liest nicht, wie viel Licht auf ihn fällt, sondern welches Licht es ist: UVB, aus dem die Haut Vitamin D bildet, Blau, das der inneren Uhr den Tag meldet, oder Rot und nahes Infrarot, das die Mitochondrien aufnehmen. Es entscheidet die Art des Lichts, nicht nur seine Menge.

Ein Solarmeter ist wie eine Küchenwaage für die ganze Einkaufstasche: Sie sagt, dass die Tasche drei Kilo wiegt, aber nicht, ob Gemüse oder Zucker darin ist. Das Spektrometer öffnet die Tasche und wiegt jedes Teil einzeln. Deshalb haben wir das Maxi UVB im Mitochondriak Lab, unserem Messplatz, gleichzeitig mit fünf Geräten gemessen:

  • zertifiziertes Spektrometer OHSP-350UVF (230 bis 900 nm): das ganze Spektrum von UVB bis Nahinfrarot und das Flimmern,
  • zweites zertifiziertes Spektrometer UPRtek CV600 mit Kalibrierschein (380 bis 780 nm): Spektrum und Flimmern,
  • Solarmeter TES 1333 (400 bis 1100 nm): die übliche Methode, mit der am Markt die meisten Bestrahlungsstärken angegeben werden,
  • Elektrosmog-Messgerät Cornet ED88: Magnetfeld,
  • GQ Multifield EMF Meter, oft „3-Meter“ genannt: Magnetfeld, elektrisches Feld und Hochfrequenzstrahlung.

Mitochondriak® ist ein slowakischer Hersteller, misst seine Lichter mit Messgeräten statt nach Katalog und veröffentlicht die Ergebnisse mit Fotos der Displays. Als wir am 21. Oktober unsere roten Abendlampen und die Blaulichtfilter-Brille im Spektrometer-Test gemessen haben, haben wir versprochen, unsere Panels genauso zu messen. Hier sind die Ergebnisse des Maxi UVB. Wir raten nicht, wir messen.

Wie haben wir das Maxi UVB gemessen?

Im Mitochondriak Lab haben wir das Rotlichtpanel Mitochondriak® Maxi UVB am 28. Oktober 2026 zwischen 15:01 und 15:04 Uhr gemessen, in 30, 50, 70 und 100 cm Abstand von der Vorderseite des Panels. Das Spektrometer OHSP-350UVF hat in zwei Serien gemessen, das UPRtek CV600 und das Solarmeter in einer. Die Werte in den Tabellen sind der Mittelwert beider OHSP-Serien.

  • Warum auch 30 cm: Am Markt wird die Bestrahlungsstärke üblicherweise in 30 cm angegeben, damit Sie vergleichen können, nennen wir sie dort auch. Es ist ein Vergleichspunkt der Messung; für die Anwendung empfehlen wir 50 bis 60 cm.
  • UV-Index: aus dem gemessenen Spektrum berechnet, nach dem Erythem-Wirkungsspektrum der CIE, das ISO/CIE 17166 festlegt [R].
  • UVB: mit dem Spektrometer OHSP-350UVF gemessen und nach Abzug des Gerätehintergrunds ausgewertet, wie es Standard ist.
  • Anteil über 900 nm: Das Spektrum der 850-nm-LED reicht über die Grenze des Spektrometers; diesen Anteil, 0,5 bis 0,7 mW/cm², haben wir aus dem Spektrum berechnet.
  • Flimmern: im Dauerbetrieb gemessen, mit ausgeschalteter Pulsation.
  • Sonne: Am selben Tag um 14:20 Uhr haben wir mit demselben Solarmeter auch die Nachmittagssonne gemessen.
Zum Herunterladen: Messprotokoll (PDF) und Spektraldaten (CSV, XLSX). Bitte mit Quellenangabe Mitochondriak Lab zitieren.
Display des zertifizierten Spektrometers OHSP-350UVF bei der Messung des Maxi UVB in 30 cm
Spektrometer OHSP-350UVF in 30 cm, eine der beiden Serien. Das Display zeigt Rohwerte; im Artikel nennen wir den Mittelwert beider Serien und UVB nach Abzug des Gerätehintergrunds.
Display des Spektrometers UPRtek CV600 bei der Messung des Mitochondriak Maxi UVB in 30 cm
Das zweite zertifizierte Spektrometer UPRtek CV600 mit Kalibrierschein in 30 cm: dieselbe Form des Spektrums im Bereich 380 bis 780 nm.

Welche Wellenlängen strahlt das Maxi UVB wirklich ab?

Das Maxi UVB hat 300 LEDs in neun Typen: 295, 380, 480, 630, 670, 760, 810, 830 und 850 nm. Das Spektrometer hat Maxima bei 299, 386, 480, 631, 671 und 766 nm sowie um 816 und 838 nm gemessen; die Schulter bei 850 nm überlappt mit dem Band um 830 nm. In einem Panel leuchten so UVB, UVA, Blau, Rot und Nahinfrarot.

Spektrum des Rotlichtpanels Mitochondriak Maxi UVB in 30 cm vom Spektrometer
Spektrum des Maxi UVB in 30 cm vom zertifizierten Spektrometer OHSP-350UVF. UVB, UVA und Blau sind zur besseren Lesbarkeit sechsfach vergrößert.
BandLED-TypenGemessene Maxima (Mitochondriak Lab)
UVB295 nm299 nm
UVA380 nm386 nm
Blau480 nm480 nm
Rot630 und 670 nm631 und 671 nm
Nahinfrarot760, 810, 830 und 850 nm766 nm, um 816 und 838 nm

Die Auswahl dieser Bänder folgt dem Sonnentag: morgens zuerst Rot und Infrarot, dann mehr UVA, das meiste UVB um die Mittagszeit. Blaues Licht der Sonne kommt nie allein, es wird immer von Rot und Infrarot begleitet. Das Maxi UVB bündelt dieselben Anteile in einem Panel.

UVB 299 nm. Das gemessene Maximum liegt genau im Bereich 295 bis 300 nm, in dem die menschliche Haut Prävitamin D3 am wirksamsten bildet. Das zeigten Versuche mit Proben menschlicher Haut unter schmalen UV-Bändern [R]. Das Wirkungsspektrum der Prävitamin-D3-Bildung in der Haut legt heute die Internationale Beleuchtungskommission im Dokument CIE 174:2006 fest [R]. Wie die Haut Vitamin D bildet, erklären wir im Glossar.

UVA 386 nm und Blau 480 nm. UVA kommt morgens früher als UVB und gehört für uns zur schrittweisen Vorbereitung der Haut auf stärkere Sonne. Blau bei 480 nm liegt in dem Bereich, für den Melanopsin am empfindlichsten ist, das Pigment im Auge, das der inneren Uhr den Tag meldet. Schalten Sie UV und Blau deshalb tagsüber ein, wenn auch die Sonne scheint.

Rot 631 und 671 nm und Nahinfrarot 766 bis 850 nm. Dieses Licht nehmen die Mitochondrien auf. Michael Hamblin von der Harvard Medical School beschreibt in seiner Übersichtsarbeit als wichtigsten Absorptionsort für rotes und nahinfrarotes Licht das Enzym Cytochrom-c-Oxidase in den Mitochondrien. Nach seiner Erklärung löst das Licht das bremsende Stickstoffmonoxid vom Enzym, und der Elektronenfluss kommt wieder in Gang [R]. Für uns Mitochondriaks ist das ein Fluss von Elektronen und Protonen, in dem ATP, CO₂, Wärme, Licht und Wasser entstehen, und die Bildung von deuteriumarmem Wasser ist für uns eine der Hauptaufgaben der Mitochondrien. Mehr dazu im Beitrag Mitochondrien stärken: Licht, ATP und zirkadianer Rhythmus.

Nahinfrarot 830 und 850 nm. Längere Wellenlängen reichen tiefer. Forschende des University College London haben gemessen, dass Infrarotlicht der Sonne sogar den Brustkorb eines Erwachsenen durchdringt, und als deutlich durchgelassenes Band 830 bis 860 nm gewählt. Im Labor beleuchteten sie Freiwillige 15 Minuten am Brustkorb mit diesem Band und maßen 24 Stunden später bessere Sehleistungen, auch ohne Licht in den Augen [R]. Genau in diesem Band leuchten die LEDs mit 830 und 850 nm im Maxi UVB. Mehr dazu im Glossar zum Nahinfrarotlicht (NIR).

Wie hoch ist die echte Bestrahlungsstärke in 30, 50, 70 und 100 cm?

Im empfohlenen Abstand von 50 cm liefert das Maxi UVB 49 mW/cm² laut Spektrometern und 79 mW/cm² laut Solarmeter. In 30 cm, wo Bestrahlungsstärken am Markt üblicherweise verglichen werden, sind es 56 mW/cm² laut Spektrometern und 100 mW/cm² am Solarmeter, also 1004 W/m². Beide Zahlen sind gemessen, sagen aber etwas anderes.

Mitochondriak Lab, mW/cm²30 cm50 cm, empfohlen70 cm100 cm
Spektrometer, 230 bis 1100 nm56494337
Solarmeter TES 1333, 400 bis 1100 nm100796759
Rot, 600 bis 700 nm18171513
Nahinfrarot, 700 bis 1100 nm36302622
UVB, 280 bis 315 nm0,0780,0740,0560,039
UVA, 315 bis 400 nm0,840,660,540,49
Blau, 400 bis 500 nm0,570,660,710,63
UV-Index (aus dem Spektrum, CIE)19181410
UPRtek CV600, 380 bis 780 nm28,125,223,919,0

Die Werte sind der Mittelwert zweier Messserien mit dem Spektrometer OHSP-350UVF. Bei 300 LEDs in neun Typen hängt der Wert in 30 cm davon ab, vor welchen LEDs der Sensor steht: gesamte Bestrahlungsstärke bis 900 nm 54 bis 57 mW/cm² und weitere 0,7 mW/cm² über 900 nm, Rot 13 bis 24 mW/cm², Nahinfrarot bis 900 nm 31 bis 39 mW/cm², UVB 65 bis 90 µW/cm² und UV-Index 17 bis 22. Der Anteil über 900 nm ist aus dem Spektrum berechnet. UVB 0,078 mW/cm² in 30 cm entspricht 78 µW/cm². Das UPRtek CV600 misst nur den Bereich 380 bis 780 nm, deshalb ist sein Wert niedriger.

Grafik der Bestrahlungsstärke des Rotlichtpanels Mitochondriak Maxi UVB nach Abstand
Bestrahlungsstärke des Maxi UVB nach Abstand. Volle Säulen: Spektrometer, aufgeteilt in Nahinfrarot, Rot und den violetten Anteil aus UVB, UVA, Blau und Grün. Gestrichelte Säulen: Solarmeter TES 1333.

Warum zeigt das Solarmeter mehr als das Spektrometer?

Das Solarmeter ist auf Sonnenlicht mit kontinuierlichem Spektrum kalibriert, nicht auf schmale LED-Bänder. Bei einem LED-Panel zeigt es deshalb 1,6- bis 1,8-mal höhere Werte als die Spektrometer. Die Sonne misst es richtig, deshalb haben wir damit auch die Sonne gemessen. Wir nennen beide: 100 mW/cm² am Solarmeter zum Vergleich mit dem Markt und 56 mW/cm² laut Spektrometern, die echte spektrale Bestrahlungsstärke. Die meisten Anbieter nennen nur die erste Zahl.

Display des Solarmeters TES 1333 am Rotlichtpanel Mitochondriak Maxi UVB in 30 cm
Solarmeter TES 1333 in 30 cm: 1004 W/m², also 100 mW/cm² im Bereich 400 bis 1100 nm.

Warum sinkt die Bestrahlungsstärke mit dem Abstand so langsam?

Von 56 mW/cm² in 30 cm bleiben in 100 cm noch 37 mW/cm². Ein Panel ist keine punktförmige Glühbirne: Das Licht von 300 LEDs auf einer Fläche von 91 × 30 cm überlagert sich mit dem Abstand. In 50 cm bekommen Sie so 49 mW/cm², den größten Teil des Werts in 30 cm, auf einer größeren Körperfläche. Ergibt das Sinn? Sie müssen nicht dicht heran.

Mehr Licht bedeutet außerdem nicht mehr Wirkung. Forschende des Massachusetts General Hospital beschreiben bei rotem und infrarotem Licht eine zweiphasige Dosis-Antwort: Niedrige Dosen hatten in Versuchen oft eine bessere Wirkung auf Zellen und Gewebe als hohe [R]. Auch deshalb empfehlen wir 50 bis 60 cm und verlängern die Zeit schrittweise.

Wie viel UVB liefert das Maxi UVB und was bedeutet UV-Index 18?

Im empfohlenen Abstand von 50 cm liefert das Maxi UVB 74 µW/cm² UVB und 0,66 mW/cm² UVA, in 30 cm 78 µW/cm² UVB und 0,84 mW/cm² UVA. Aus dem Spektrum haben wir nach CIE einen UV-Index von 18 in 50 cm und 19 in 30 cm berechnet. Eine Standard-Erythemdosis gibt das Panel in 50 cm so in etwa 3,7 Minuten ab.

Detail des UV-Spektrums des Rotlichtpanels Mitochondriak Maxi UVB in 30 cm
UVB und UVA aus der Nähe in 30 cm. Die rote gestrichelte Kurve ist das Erythem-Wirkungsspektrum der CIE: Sie zeigt, wie leicht welche Wellenlänge die Haut rötet.

Der UV-Index ist eine Zahl, die sagt, wie stark UV-Strahlung auf die Haut wirkt. Er wird aus dem Spektrum berechnet, gewichtet mit dem Erythem-Wirkungsspektrum, einer Kurve, die angibt, wie leicht jede Wellenlänge die Haut rötet. Die Kurve legt ISO/CIE 17166 fest, und genauso wird auch der UV-Index berechnet, den Wetterdienste für die Sonne melden.

Warum ist die Zahl so hoch? Das UVB des Panels liegt in einem schmalen Band um 299 nm, wo die Haut für UV empfindlich ist. Die Sonne verteilt ihr UV breit, und den größten Teil macht UVA aus. Der UV-Index des Panels spricht deshalb nicht von Stunden in der Sonne, sondern von Minuten.

Deutlicher zeigt es die Dosis. Die Standard-Erythemdosis, kurz SED, ist eine genormte Einheit: 1 SED sind 100 J/m² erythemgewichteter UV-Strahlung. In 50 cm gibt das Maxi UVB sie in etwa 3,7 Minuten ab, in 30 cm in etwa 3,5 Minuten. Wie viele SED die Haut röten, ist individuell verschieden, deshalb hat die Norm die SED als feste Einheit statt einer individuellen Dosis eingeführt [R].

Warum schalten wir UV nie ohne rotes und infrarotes Licht ein?

Die Sonne kommt am Morgen nicht auf einmal: zuerst Rot und Infrarot, später UVA, das meiste UVB um die Mittagszeit. Für uns Mitochondriaks ist das eine Anleitung: Die Haut wird zuerst von rotem und infrarotem Licht auf UV vorbereitet.

Das stützen Versuche. Französische Forschende beleuchteten im Labor Hautzellen, sogenannte Fibroblasten, mit Infrarotlicht von 700 bis 2000 nm, und die Zellen hielten danach dem UV der Sonne besser stand; der Schutz hielt mindestens 24 Stunden an. Die Autoren erinnern daran, dass das Leben auf der Erde Infrarotlicht jeden Tag früher bekommt als UV [R]. In einer Pilotstudie aus Montreal mit 15 Teilnehmenden rötete sich nach UVB jene Hautpartie weniger, die zuvor fünf- bis zehnmal mit roten LEDs von 660 nm beleuchtet worden war [R]. Deshalb schalten wir am Maxi UVB UV immer zusammen mit RED/NIR ein, nie allein.

So beginnen Sie mit dem UV-Modus sicher:

  1. Test der Lichtempfindlichkeit: in den ersten Tagen 30 Sekunden UV auf eine kleine Körperstelle außerhalb des Gesichts, zum Beispiel den Unterarm, und die Haut bis zum nächsten Tag beobachten.
  2. Schrittweise: danach ab 1 Minute je Körperpartie außerhalb des Gesichts und die Zeit auf höchstens 5 Minuten je Körperpartie verlängern.
  3. Abstand: 50 bis 60 cm auch im UV-Modus, näher als 50 cm verwenden Sie das Panel nicht.
  4. Augen: Tragen Sie die Schutzbrille aus dem Lieferumfang und schauen Sie nicht in die LEDs.
  5. Immer mit RED/NIR und tagsüber: UV und Blau nur zusammen mit rotem und infrarotem Licht einschalten.

Mit schrittweise längeren Sitzungen baut die Haut ihren eigenen Schutz auf, den wir Lichtschwiele nennen, genau wie in der Sonne. Zeigt sich eine leichte Rötung, verkürzen Sie die nächste Sitzung. Nehmen Sie Medikamente, die die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen, oder stehen Sie unter ärztlicher Betreuung, sprechen Sie vor dem UV-Modus mit Ihrem Arzt.

Wie schneidet das Maxi UVB im Vergleich zur Oktobersonne ab?

Bei rotem und nahinfrarotem Licht liefert das Maxi UVB in 30 cm eine vergleichbare Dosis wie die Nachmittagssonne im Oktober: 54 mW/cm² gegenüber etwa 56 mW/cm² im Bereich 600 bis 1100 nm. Berechnet aus der Messung des Mitochondriak Lab und dem Referenzspektrum der Sonne. Der Unterschied liegt im UVB, das die Sonne Ende Oktober in Mitteleuropa kaum noch hat.

Wenn Tag und Nacht gleich lang werden, schaltet die Biologie um. Im Herbst verliert die Sonne in unseren Breiten ihr UV, während ihr Rot und Infrarot bleiben. Der Sommer ist für den Körper die Zeit, abgenutzte Teile auszutauschen, Herbst und Winter sind der Servicemodus. Dass die Oktobersonne noch genug Rot und Infrarot hat, zeigte das Messgerät: Am 28. Oktober um 14:20 Uhr maß dasselbe Solarmeter in der Sonne 915,6 W/m², also 91,6 mW/cm² im Bereich 400 bis 1100 nm. Auf Sonnenlicht ist das Solarmeter kalibriert, deshalb können wir diesen Wert direkt verwenden.

Display des Solarmeters TES 1333 in der Sonne am 28. Oktober 2026 um 14:20 Uhr
Dasselbe Solarmeter in der Sonne am 28.10.2026 um 14:20 Uhr: 915,6 W/m², also 91,6 mW/cm².

Das Solarmeter sieht den Bereich 400 bis 1100 nm auf einmal. Wie viel auf Rot und nahes Infrarot entfällt, haben wir nach der Form des Referenzspektrums der Sonne ASTM G173 berechnet [R]: Im Bereich 600 bis 1100 nm sind es etwa 56 mW/cm². Das Maxi UVB liefert in 30 cm im selben Bereich laut Spektrometern 54 mW/cm². Im empfohlenen Abstand von 50 cm bekommen Sie 17 mW/cm² Rot und 30 mW/cm² Nahinfrarot.

Anders ist es beim UVB. Breitengrad und Jahreszeit verändern vor allem den UVB-Anteil des Sonnenspektrums. In einem klassischen Versuch wurden Proben menschlicher Haut und 7-Dehydrocholesterin, des Stoffs, aus dem die Haut Vitamin D bildet, an klaren Tagen der Wintersonne ausgesetzt. In Boston am 42. Breitengrad bildete sich von November bis Februar kein Prävitamin D3, im kanadischen Edmonton am 52. Breitengrad von Oktober bis März [R]. Die Slowakei liegt dazwischen, Deutschland ebenfalls, der Norden sogar auf Höhe von Edmonton. Das Maxi UVB liefert UVB auch in diesen Monaten: 74 µW/cm² in 50 cm.

Für uns Mitochondriaks ist das Maxi UVB kontrolliertes UVB für die Monate, in denen die Sonne es bei uns nicht liefert. Die Morgensonne draußen ersetzt es aber nicht. Auge und Haut brauchen Tageslicht vom Himmel: zuerst die Sonne, das Panel als Ergänzung im Haus.

Vitamin D im Winter: Tablette, Sonne oder kontrolliertes UVB?

Üblicherweise wird im Winter fast jedem Vitamin D3 mit K2 als Tablette empfohlen. Wir wählen lieber einen natürlicheren Weg: vom Frühjahr bis zum Herbst die Sonne mit schrittweiser Gewöhnung der Haut, im Winter die Ernährung und dort, wo die Sonne fehlt, kontrolliertes UVB-Licht. Das ist unser Ansatz, keine Norm für alle.

Warum keine Routinetablette? Die Haut regelt ihre Vitamin-D-Bildung selbst: Vitamin D3, das sich in ihr gebildet hat, wird durch weitere Sonne rasch in andere Stoffe umgewandelt. Das zeigte ein Versuch mit Proben menschlicher Haut, die in Boston der Sonne ausgesetzt wurden [R]. Diese Sicherung umgeht die Tablette. Im Winter greifen wir deshalb zuerst zur Ernährung: fetter Seefisch und Meeresfrüchte, die auch DHA liefern, und Vitamin K2 aus Eigelb, Leber und fermentierten Lebensmitteln.

Das Maxi UVB haben wir so entwickelt, dass es dem Sommerlicht möglichst nahe kommt: rotes, nahinfrarotes, blaues, UVA- und UVB-Licht in einem Panel, wobei UV immer zusammen mit RED/NIR eingeschaltet wird. So unterstützt es die natürliche Vitamin-D-Bildung in der Haut. Das Programm Vitamin D auf dem Display schaltet UV automatisch ein.

Was zeigte unsere Pilotmessung zu Vitamin D im Winter?

Das Spektrometer zeigt, was das Panel abstrahlt. Was die Haut daraus macht, zeigt erst das Blut. In einer Pilotmessung von Mitochondriak® nutzten drei unabhängige Freiwillige das Maxi UVB 4 Wochen lang, vom 20. Dezember bis etwa 20. Januar, in der Slowakei. Die Sonne liefert dort in dieser Zeit kaum UVB (siehe Oktobersonne), ein Anstieg durch die Sonne war also ausgeschlossen. Der Vitamin-D-Wert im Blut, 25(OH)D, stieg in dieser Zeit im Mittel um 4 bis 6 ng/ml, ohne eine einzige Vitamin-D-Tablette.

  • Ablauf: einmal täglich das Programm Vitamin D von vorn und von hinten. Das Programm dauert 5 Minuten, davon leuchtet UVB 3 Minuten.
  • Ohne Präparate: Die Freiwilligen nahmen keine Vitamin-D-Präparate ein.
  • Blutabnahme: 1 bis 2 Tage vorher keine Lebensmittel mit hohem Vitamin-D-Gehalt, Abnahme nüchtern, 16 Stunden nach der letzten Mahlzeit.

Drei Minuten UVB sind kein Zufall. Im empfohlenen Abstand von 50 cm hat das Maxi UVB einen UV-Index von 18 und gibt eine Standard-Erythemdosis in etwa 3,7 Minuten ab. Das Programm gibt also eine kurze, kontrollierte UVB-Dosis. Für uns passt das zu dem, was das Spektrum zeigt: UVB mit einem Maximum bei 299 nm liegt dort, wo die Haut auch mitten im Winter Vitamin D bildet. Starten Sie das Programm Vitamin D erst nach dem Test der Lichtempfindlichkeit und den ersten kürzeren Sitzungen, immer in 50 bis 60 cm und mit Schutzbrille.

Prüfen können Sie es an sich selbst: Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Wert mit einem Bluttest bestimmen und wiederholen Sie ihn nach 21 bis 28 Tagen. Wurde bei Ihnen ein Mangel festgestellt oder hat Ihnen Ihr Arzt Vitamin D verordnet, entscheiden Sie über das weitere Vorgehen gemeinsam mit ihm und setzen Sie das verordnete Präparat nicht ab.

Mehr zum Thema lesen Sie im Beitrag Vitamin D, Sonnenlicht und UVB: Was Sie wissen sollten.

Flimmert das Maxi UVB?

Nein, das Maxi UVB ist flimmerfrei (zero flicker). Das bestätigen Messungen mit zwei unabhängigen zertifizierten Spektrometern in allen vier Abständen (siehe Fotos und Protokoll). Das OHSP-350UVF zeigt die Flimmerfrequenz 0. Das UPRtek CV600 zeigt 1 Hz, weil es keine Null anzeigen kann. Die Schwankung beträgt 1,1 bis 2,1 %, eine sehr kleine Fluktuation wie bei Sonnenlicht, und der Flicker-Index 0,00. Gemessen haben wir im Dauerbetrieb, mit ausgeschalteter Pulsation. Das Fazit ist einfach: Das Maxi UVB flimmert real nicht.

Der Flicker-Index berücksichtigt die Form der Lichtwelle, 0 bedeutet kein Flimmern. Der Flimmeranteil in Prozent sagt, wie stark das Licht innerhalb eines Zyklus abfällt. Billige Lichtquellen fallen oft fast auf null, viele Male pro Sekunde, ohne dass das Auge es sieht.

Flimmern ist nicht Pulsation. Die Pulsation von 0 bis 10.000 Hz ist eine Funktion, die Sie am Maxi UVB bewusst einschalten, getrennt für rotes und für infrarotes Licht. Flimmern ist ungewollte Schwankung des Lichts.

Die Pulsation ist optional: Sie lässt sich abschalten oder frei von 0 bis 10.000 Hz einstellen, auch mit Dezimalstelle. Bei Pulsation schalten die LEDs tatsächlich ein und aus (PWM). An der neuen Generation unserer Panels, die dieselbe Steuerung hat, haben wir bei 10 und 100 Hz eine Schwankung von 96 bis 100 % gemessen, die mittlere Intensität ist daher etwa halb so hoch. Wer die volle Lichtdosis möchte, lässt die Pulsation ausgeschaltet.

Wie viel EMF hat das Maxi UVB?

In 30 cm zeigte das Elektrosmog-Messgerät Cornet ED88 ein Magnetfeld von 0,1 µT (1 mG), den niedrigsten Wert des Geräts und das übliche Hintergrundniveau eines Haushalts. Das GQ Multifield EMF Meter (oft „3-Meter“ genannt) maß selbst in 15 cm nur 0,4 mG (0,04 µT), ein elektrisches Feld von 0 V/m und Hochfrequenzstrahlung, etwa von WLAN oder Bluetooth, von 0,000 mW/cm².

Display des Elektrosmog-Messgeräts Cornet ED88 am Rotlichtpanel Mitochondriak Maxi UVB in 30 cm
Elektrosmog-Messgerät Cornet ED88 in 30 cm: 0,1 µT (1 mG), der niedrigste Wert des Geräts und Hintergrundniveau.

Ab 30 cm ist EMF aus dem Gerät nicht messbar, es liegt auf Hintergrundniveau. Elektronik nah am Körper ist ein Reiz, den das Auge nicht sieht, deshalb messen wir ihn genauso gründlich wie das Licht. Die 15 cm sind nur ein Messpunkt, kein empfohlener Abstand. Nutzen Sie das Maxi UVB in 50 bis 60 cm.

Welchen Abstand und welche Dauer wählen Sie nach den Messungen?

Wir empfehlen, das Maxi UVB in 50 bis 60 cm oder weiter zu nutzen, für rotes und infrarotes Licht wie für den UV-Modus. Näher als 50 cm verwenden Sie das Panel nicht. 30 cm sind nur ein Vergleichspunkt der Messung, in dem Bestrahlungsstärken am Markt üblicherweise angegeben werden. In 50 cm bekommen Sie 49 mW/cm² laut Spektrometern, davon 17 mW/cm² Rot, 30 mW/cm² Nahinfrarot und 74 µW/cm² UVB.

  • Rotes und infrarotes Licht: Beginnen Sie mit 2 bis 5 Minuten bei voller Intensität und verlängern Sie die Zeit schrittweise, für oberflächliche Bereiche meist auf 5 bis 10 Minuten, für tiefere auf 10 bis 30 Minuten. Halten Sie die Augen geschlossen oder tragen Sie eine Schutzbrille.
  • UV und Blau: zuerst einige Tage der Test der Lichtempfindlichkeit, 30 Sekunden auf eine kleine Körperstelle außerhalb des Gesichts. Danach ab 1 Minute je Körperpartie außerhalb des Gesichts schrittweise bis höchstens 5 Minuten je Körperpartie. Immer zusammen mit RED/NIR, mit Schutzbrille, ohne Blick in die LEDs und tagsüber.

50 bis 60 cm halten Sie am einfachsten mit dem Mitochondriak® Maxi Bodenständer, in den Sie das Panel einfach einschieben. Die ganze Anleitung finden Sie auch auf der Produktseite.

Fazit: Was sollten Sie sich von der Messung merken?

Das Rotlichtpanel Mitochondriak® Maxi UVB haben wir mit zwei zertifizierten Spektrometern, einem Solarmeter und EMF-Messgeräten gemessen. Im empfohlenen Abstand von 50 cm liefert es 49 mW/cm² echte spektrale Bestrahlungsstärke, davon 17 mW/cm² Rot und 30 mW/cm² Nahinfrarot, und UVB mit einem Maximum bei 299 nm, in dem Band, in dem die Haut Prävitamin D3 am wirksamsten bildet. UV-Index 18 bedeutet, dass wir im UV-Modus in Minuten rechnen, nicht in Stunden. In der Pilotmessung im Winter mit drei Freiwilligen stieg der Vitamin-D-Wert im Blut in 4 Wochen im Mittel um 4 bis 6 ng/ml, ohne Präparate. Das Panel ist flimmerfrei (zero flicker), und das Magnetfeld liegt in 30 cm auf Hintergrundniveau.

Das Solarmeter zeigt bei LEDs mehr, deshalb nennen wir beide Zahlen: 100 mW/cm² in 30 cm zum Vergleich mit dem Markt und 56 mW/cm² laut Spektrometern. Bei rotem und infrarotem Licht ist das Panel mit der Nachmittagssonne im Oktober vergleichbar und liefert zusätzlich UVB, das die Sonne Ende Oktober in Mitteleuropa kaum noch hat. Die Reihenfolge gilt aber weiter: zuerst die Sonne und der natürliche Tag, dann Licht im Haus passend zur Tageszeit, dann das Panel und erst ganz am Ende Präparate. Die größte Zahl auf dem Karton sagt noch nicht, wie viel Licht Ihre Haut bekommt; das sagen Spektrum, Abstand und Zeit. Für uns Mitochondriaks ist Licht Information, und die messen wir lieber, als sie zu erraten. Die Wahl liegt bei Ihnen.

UVB, Rot und Nahinfrarot in einem Panel, mit dem Spektrometer geprüft. Alle Messwerte finden Sie auch direkt auf der Produktseite.

Mitochondriak® Maxi UVB Mitochondriak® Panels mit UV

Häufige Fragen

Welche Bestrahlungsstärke hat das Rotlichtpanel Mitochondriak® Maxi UVB?

Im empfohlenen Abstand von 50 cm 49 mW/cm² laut zwei zertifizierten Spektrometern und 79 mW/cm² laut Solarmeter TES 1333. In 30 cm, wo Bestrahlungsstärken am Markt üblicherweise verglichen werden, sind es 56 mW/cm² laut Spektrometern und 100 mW/cm² am Solarmeter. Gemessen im Mitochondriak Lab am 28.10.2026.

Unterstützt UVB aus einem Panel die Vitamin-D-Bildung in der Haut?

Das Maxi UVB hat ein gemessenes UVB-Maximum bei 299 nm, also im Bereich 295 bis 300 nm, in dem die menschliche Haut Prävitamin D3 am wirksamsten bildet. So unterstützt es die natürliche Vitamin-D-Bildung in der Haut. Das ist unser Ansatz, keine Norm für alle: Man beginnt mit einem 30-Sekunden-Test der Lichtempfindlichkeit, verlängert die Zeit schrittweise und prüft den Wert mit einem Bluttest.

Steigt mit dem Maxi UVB der Vitamin-D-Wert im Blut auch im Winter?

In unserer Pilotmessung stieg er. Drei unabhängige Freiwillige nutzten 4 Wochen lang, vom 20. Dezember bis etwa 20. Januar, einmal täglich das Programm Vitamin D von vorn und von hinten (5 Minuten, davon 3 Minuten UVB). Der 25(OH)D-Wert im Blut stieg im Mittel um 4 bis 6 ng/ml. Sie nahmen keine Vitamin-D-Präparate ein, und die Sonne liefert in der Slowakei in dieser Zeit kaum UVB.

Wie dosiert man UV aus dem Panel sicher und wie viele Minuten?

UV aus dem Panel ist stark, deshalb dosieren wir es in Minuten. In 50 cm hat das Maxi UVB einen UV-Index von 18 und gibt eine Standard-Erythemdosis in etwa 3,7 Minuten ab. Zuerst einige Tage ein Test mit 30 Sekunden am Unterarm, danach ab 1 Minute je Körperpartie außerhalb des Gesichts bis höchstens 5 Minuten. Immer in 50 bis 60 cm, mit Schutzbrille und zusammen mit rotem und infrarotem Licht.

In welchem Abstand nutzt man das Rotlichtpanel Maxi UVB?

In 50 bis 60 cm oder weiter, für rotes und infrarotes Licht wie für den UV-Modus. 30 cm sind nur ein Vergleichspunkt der Messung, in dem die Bestrahlungsstärke von Panels am Markt üblicherweise angegeben wird. Die Bestrahlungsstärke sinkt mit dem Abstand langsam: In 50 cm bekommen Sie 49 mW/cm², in 30 cm 56 mW/cm².

Flimmert das Maxi UVB?

Nein, es ist flimmerfrei (zero flicker). Zwei unabhängige zertifizierte Spektrometer haben in allen vier Abständen einen Flicker-Index von 0,00 und eine Schwankung von 1,1 bis 2,1 % gemessen, ähnlich wie bei Sonnenlicht. Das OHSP-350UVF zeigt die Frequenz 0, das UPRtek CV600 zeigt 1 Hz, weil es keine Null anzeigen kann. Gemessen haben wir im Dauerbetrieb mit ausgeschalteter Pulsation; die optionale Pulsation von 0 bis 10.000 Hz ist eine eigene Funktion, die Sie bewusst einschalten und abschalten können.

Erzeugt das Maxi UVB Elektrosmog (EMF)?

Ab 30 cm liegt EMF aus dem Gerät auf Hintergrundniveau. Das Elektrosmog-Messgerät Cornet ED88 zeigte in 30 cm 0,1 µT (1 mG), seinen niedrigsten Wert. Das GQ Multifield EMF Meter (oft „3-Meter“ genannt) maß selbst in 15 cm nur 0,4 mG (0,04 µT), ein elektrisches Feld von 0 V/m und Hochfrequenzstrahlung von 0,000 mW/cm².

Liefert das Maxi UVB so viel Licht wie die Sonne?

Bei Rot und nahem Infrarot von 600 bis 1100 nm ja: in 30 cm 54 mW/cm², während die Nachmittagssonne am 28. Oktober nach Berechnung aus der Messung des Mitochondriak Lab und dem Referenzspektrum ASTM G173 etwa 56 mW/cm² lieferte. Dazu liefert es UVB, das die Sonne Ende Oktober in Mitteleuropa kaum noch hat. Die Morgensonne draußen ersetzt das Panel aber nicht.

 

Quellen und wissenschaftliche Referenzen

  1. Barolet D. 2008. LED photoprevention: reduced MED response following multiple LED exposures doi.org
  2. Jeffery G. 2025. Longer wavelengths in sunlight pass through the human body and have a systemic impact which improves vision doi.org
  3. Menezes S. 1998. Non-coherent near infrared radiation protects normal human dermal fibroblasts from solar ultraviolet toxicity doi.org
  4. Hamblin MR. 2018. Mechanisms and Mitochondrial Redox Signaling in Photobiomodulation doi.org
  5. MacLaughlin JA. 1982. Spectral character of sunlight modulates photosynthesis of previtamin D3 and its photoisomers in human skin doi.org
  6. Webb AR. 1988. Influence of season and latitude on the cutaneous synthesis of vitamin D3: exposure to winter sunlight in Boston and Edmonton will not promote vitamin D3 synthesis in human skin doi.org
  7. Webb AR. 1989. Sunlight regulates the cutaneous production of vitamin D3 by causing its photodegradation doi.org
  8. Huang YY. 2009. Biphasic dose response in low level light therapy doi.org