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Wissenschaft und Studien

Rotes, nahinfrarotes und UV-Licht werden in der Forschung unter dem Begriff Photobiomodulation untersucht. Diese Seite fasst zusammen, zu welchen Themen Studien vorliegen, und verlinkt die Arbeiten direkt.

Die Zusammenfassungen geben die Studienlage wieder. Sie sind keine Heilaussage und kein medizinischer Rat: Mitochondriak®-Geräte sind keine Medizinprodukte und dienen nicht der Behandlung, Diagnose oder Vorbeugung von Krankheiten.

11 Themen, 23 verlinkte Quellen.

Haut, Haare und Gewebe

Haarwachstum

Untersucht wird, ob rotes Licht im Bereich um 630 nm die Zellen der Haarfollikel anregt. Eine Studie beschreibt eine Stimulation von Stammzellen im Follikel und einen Übergang in die Wachstumsphase.

Für den nahinfraroten Bereich um 810 nm wird ein vergleichbarer Zusammenhang bei androgenetischer Alopezie diskutiert.

Quellen

Kollagen und Hautbild

Zur Kollagenbildung liegen Untersuchungen sowohl für den nahinfraroten Bereich um 850 nm als auch für rotes Licht um 630 nm vor. Beobachtet werden Veränderungen an Hautstruktur und feinen Linien.

Quellen

Muskeln, Gelenke und Regeneration

Sport, Leistung und Regeneration

Im Sportkontext gehört die Photobiomodulation zu den besser untersuchten Anwendungen. Betrachtet werden Ermüdung der Muskulatur, Erholung nach Belastung sowie Entzündungs- und Stressmarker in Muskelbiopsien.

Die Arbeiten verwenden überwiegend Wellenlängen um 810, 830 und 850 nm, teils vor, teils nach der Belastung.

Quellen

Knochen

Zur Knochenheilung liegen vor allem Tierstudien vor. Beschrieben wird eine Anregung der Knochenneubildung bei einer Wellenlänge um 830 nm.

Quellen

Schlaf und zirkadianer Rhythmus

Schlafqualität

Eine Studie an Sportlerinnen und Sportlern untersuchte 670 nm über 14 Tage und betrachtete dabei Schlafqualität und Melatoninausschüttung.

Quellen

Gehirn und Nervensystem

Hirnwellen und gepulstes Licht

Untersucht wird, ob gepulstes Licht mit der Synchronisation von Hirnwellen zusammenhängt. Diskutiert werden vor allem Alpha- (etwa 10 Hz) und Gamma-Frequenzen (etwa 30–100 Hz).

Quellen

Autonomes Nervensystem und HRV

In mehreren Arbeiten wird die Herzratenvariabilität (HRV) als Messgröße für die autonome Regulation erhoben, häufig im Zusammenhang mit Erholung und Belastungsanpassung.

Quellen

Stoffwechsel und Hormone

Darm und Mikrobiom

Untersucht wird, ob eine Bestrahlung des Bauchraums mit nahinfrarotem Licht mit der Zusammensetzung des Darmmikrobioms zusammenhängt. Die vorliegende klinische Arbeit ist eine Fallserie, also eine Beobachtung an wenigen Personen ohne Kontrollgruppe.

Eine weitere Publikation ordnet die Befunde im Hinblick auf metabolische und entzündliche Zusammenhänge ein.

Quellen

Weitere untersuchte Bereiche

Augen und Sehkraft

Zwei Arbeiten aus dem Jahr 2020 untersuchten eine dreiminütige morgendliche Bestrahlung mit 670 nm und betrachteten dabei Sehschärfe beziehungsweise die Schwelle des Farbsehens.

Da rotes Licht aus den Panels sehr hell ist, empfehlen wir, die Augen während der Anwendung geschlossen zu halten.

Quellen

Zähne und Kieferorthopädie

Eine Arbeit untersuchte, ob eine Wellenlänge um 850 nm die Zahnbewegung bei kieferorthopädischer Behandlung beeinflusst.

Quellen

Grundlagen und Übersichtsliteratur

Die Anwendung von Licht zu gesundheitlichen Zwecken ist historisch gut dokumentiert; sie wird als Helio- beziehungsweise Chromotherapie beschrieben.

Zur Photobiomodulation insgesamt existiert eine umfangreiche Literatur. Der Sammel-Link führt zur Trefferliste in PubMed Central und ist bewusst keine einzelne Studie.

Quellen